Audi will Lieferketten revolutionieren – doch Nachhaltigkeit ist komplexer als gedacht
Ella KrausAudi will Lieferketten revolutionieren – doch Nachhaltigkeit ist komplexer als gedacht
Dieter Braun, ein Vertreter von Audi, sprach kürzlich vor Branchenführern auf einer großen Logistikkonferenz. Dabei ging es um die Bemühungen des Unternehmens, nachhaltigere Lieferketten aufzubauen. Die Veranstaltung markierte das 20-jährige Jubiläum der Automotive Logistics and Supply Chain Europe-Konferenz in Bonn.
Braun betonte Audis Fokus auf die Reduzierung von Emissionen in allen Unternehmensbereichen. Intelligente Beschaffungs- und Produktionsentscheidungen könnten seiner Ansicht nach die Transportemissionen deutlich senken. Dabei wies er darauf hin, dass räumliche Nähe zu Zulieferern nicht automatisch die geringste Umweltbelastung garantiere.
Zudem unterstrich er, dass ein wirklich nachhaltiger Ansatz die Emissionen der gesamten Lieferkette berücksichtigen müsse – von der Rohstoffbeschaffung bis hin zum durchgängigen Logistikmanagement. Audi erforscht derzeit Wege, um seine Lieferketten umweltfreundlicher zu gestalten. Das Unternehmen erkennt an, dass nachhaltige Entscheidungen über einfache Faktoren wie Entfernungen hinausgehen müssen. Die Diskussion zeigt, wie komplex grüne Logistik in der Automobilbranche ist.






