22 March 2026, 14:16

1.000 Kölner:innen protestieren gegen Rassismus und die AfD am internationalen Aktionstag

Eine Gruppe von Menschen in Masken, die eine Straße entlanggehen und ein Banner halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfählen, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

1.000 Kölner:innen protestieren gegen Rassismus und die AfD am internationalen Aktionstag

Über 1.000 Menschen zogen am Montag durch Köln, um gegen Rassismus und die rechtspopulistische AfD-Partei zu protestieren. Die von dem Bündnis "Köln stellt sich quer" organisierte Demonstration fand anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung statt. Die Teilnehmenden trugen Transparente und Fahnen mit Botschaften wie "Herz statt Hass" und machten so von Beginn an ihre Haltung gegen Diskriminierung deutlich.

Der Demonstrationszug startete am Südermannplatz und zog über den Hohenzollernring in Richtung Rudolfplatz. Viele im Publikum hielten Schilder gegen Rassismus und die AfD hoch, andere schwenkten bunte Fahnen. Obwohl die Polizei mit bis zu 10.000 Teilnehmenden gerechnet hatte, zeigten erste Zahlen, dass sich etwas mehr als 1.000 Menschen dem Marsch anschlossen.

Ein satirischer Wagen des Künstlers Jacques Tilly, bekannt für seine Spottaktionen gegen die AfD, war nahe des Rudolfplatzes Teil der Kundgebung. Die Veranstaltung war Teil eines breiteren Aufrufs lokaler Gruppen wie "Nazis raus!", "No Pasarán Köln" und "RAAK e.V.", sich gegen Rassismus zu positionieren.

In den vergangenen Jahren hatten Anti-Rassismus-Proteste in Köln deutlich mehr Zulauf. Demonstrationen wie "Köln stellt sich quer" im November 2021 und März 2022 lockten zwischen 12.000 und 15.000 Menschen an. Die diesjährige Beteiligung war zwar geringer, spiegelte aber weiterhin den anhaltenden Widerstand gegen rechtsextreme Politik in der Stadt wider.

Die Kundgebung endete mit Reden und Aktionen in der Nähe des Rudolfplatzes. Die Organisator:innen betonten die Bedeutung anhaltenden Engagements gegen Rassismus und rechtsextremen Einfluss. Zwar war die Teilnehmerzahl niedriger als in den Vorjahren, doch die Veranstaltung unterstrich weiterhin die sichtbare Präsenz der Kölner Anti-Diskriminierungsbewegung.

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