29 March 2026, 20:15

Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen in NRW schwer verletzt

Plakat für den Ryukuan-Amerikanischen Freundschaftsausschuss Radrennen, das eine Gruppe von Menschen auf Fahrrädern zeigt.

Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen in NRW schwer verletzt

Zwei Pedelec-Fahrer bei separaten Unfällen in Nordrhein-Westfalen schwer verletzt – Alkohol im Spiel

Bei zwei getrennten Unfällen am vergangenen Wochenende in Nordrhein-Westfalen haben zwei Pedelec-Fahrer schwere Verletzungen erlitten. Beide Vorfälle, die sich am 7. und 8. Februar 2026 ereigneten, deuten auf Alkoholkonsum hin. Die Polizei wies daraufhin darauf hin, dass für Radfahrer dieselben gesetzlichen Promillegrenzen gelten wie für Autofahrer.

Der erste Unfall ereignete sich am 7. Februar gegen 23:30 Uhr. Ein 45-jähriger Mann aus Straelen wurde verletzt auf dem Radweg entlang der Arcener Straße aufgefunden. Der Rettungsdienst brachte ihn mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

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Am folgenden Tag, um 15:40 Uhr, wurde ein 41-jähriger Mann aus Geldern verletzt in der Nähe des Radwegs Am Mühlenwasser entdeckt. Auch er musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

In beiden Fällen wurden Blutproben entnommen, da der Verdacht auf Alkoholeinfluss bestand. Die Polizei bestätigte, dass Alkohol eine Rolle gespielt haben dürfte. Die Behörden warnten, dass das Fahren unter Alkoholeinfluss zum Entzug des Führerscheins und strafrechtlichen Konsequenzen führen kann.

Obwohl keine genauen Zahlen zu alkoholisierten Pedelec-Fahrern vorliegen, verzeichnete die Verkehrsunfallstatistik 2025 für Nordrhein-Westfalen insgesamt 4.404 Unfälle unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Davon waren 3.274 auf Alkohol zurückzuführen – Rad- und Pedelec-Fahrer machten dabei 34 Prozent der Unfälle mit Personenschäden aus.

Die beiden verletzten Fahrer befinden sich weiterhin im Krankenhaus. Die Ermittlungen der Polizei dauern an, die Ergebnisse der Bluttests stehen noch aus. Radfahrer wurden eindringlich aufgefordert, die Verkehrsregeln einzuhalten – einschließlich der Alkoholgrenzen –, um rechtliche Konsequenzen und schwere Verletzungen zu vermeiden.

Quelle