23 May 2026, 18:12

Zollfahnder beschlagnahmen Drogen und Schwarzgeld in Rekordmenge an A44 und Flughafen

HZA-BI: Zoll Bielefeld zieht Sommerbilanz/Mehrere Vergehen bei Kontrollen am Paderborn/Lippstadt Airport - Drogenkurier aufgehalten auf A 44

Zollfahnder beschlagnahmen Drogen und Schwarzgeld in Rekordmenge an A44 und Flughafen

Zollbeamte am Flughafen Paderborn/Lippstadt und auf der A44 beschlagnahmen in jüngster Zeit große Mengen Drogen und Schwarzgeld

In den vergangenen Monaten haben Zollfahnder am Flughafen Paderborn/Lippstadt sowie auf der Autobahn A44 mehrere spektakuläre Fundmeldungen verzeichnet. Zwischen April und Oktober leiteten die Behörden 57 Strafverfahren und 26 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Bei Routinekontrollen wurden große Mengen an Drogen, nicht deklariertes Bargeld und verbotene Substanzen sichergestellt.

Am 16. August 2024 stoppten Beamte auf der A44 einen 46-jährigen Mann, der ein Kilogramm Kokain transportierte. Weniger als einen Monat zuvor war auf derselben Strecke ein 38-jähriger Fahrer mit 1.000 Ecstasy-Tabletten, 200 Gramm Marihuana und 100 Gramm Haschisch aufgefallen. Zudem beschlagnahmten die Zöllner 4.250 Milliliter Testosteron – ein verbotenes Dopingmittel.

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Am Flughafen versuchte ein 56-jähriger Reisender, 25 Gramm Marihuana, fünf Cannabissamen und acht Ecstasy-Tabletten zu schmuggeln. Gleichzeitig konfiszierte der Zoll bei Passagieren rund 330.000 Euro an nicht deklarierten Geldbeträgen. Durch die sichergestellten Summen konnten über 100.000 Euro an Steuernachzahlungen, Abgaben und Einfuhrumsatzsteuer sofort eingezogen werden.

Deutschland schreibt vor, dass Bargeld, Edelmetalle, Edelsteine oder Wertpapiere im Wert von 10.000 Euro oder mehr deklariert werden müssen. Wer solche Beträge nicht angibt, riskiert Bußgelder von bis zu einer Million Euro. Die allgemeine Freigrenze für Waren aus Nicht-EU-Ländern bleibt bei 300 Euro pro Person.

Die Beschlagnahmungen unterstreichen die anhaltenden Bemühungen der Zollbehörden im Kampf gegen Drogenhandel und Steuerhinterziehung. Die Behörden haben beträchtliche Summen an ausstehenden Abgaben und Strafgeldern eingezogen. Reisende werden daran erinnert, die Meldepflichten einzuhalten, um hohe Strafen zu vermeiden.

Quelle