17 April 2026, 20:13

Zoll stoppt Belgier mit 150.000 geschmuggelten Zigaretten und verbotener Waffe

Alte Zigarettenkarte mit deutscher Flagge mit weißem Kreuz auf rot-weiß-blauem Hintergrund, beschriftet mit "Deutsch" in schwarzer Schrift.

Zoll stoppt Belgier mit 150.000 geschmuggelten Zigaretten und verbotener Waffe

Zollbeamte in Bielefeld haben bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle einen großen Zigarettenschmuggel aufgedeckt. Ein 44-jähriger Belgier wurde dabei erwischt, wie er rund 150.000 unversteuerte Zigaretten transportierte – mit schweren rechtlichen Folgen. Zudem fanden die Behörden in seinem Fahrzeug ein verbotenes Reizstoffsprühgerät.

Der Vorfall ereignete sich am 10. Juni 2025, als Mitarbeiter des Bielefelder Zollamts auf der Bundesstraße 44 einen Wagen mit belgischem Kennzeichen anhielten. Im Kofferraum entdeckten sie unter einer schwarzen Decke mehrere weiße Kartons – darin befanden sich etwa 150.000 Zigaretten einer bekannten Marke, allesamt ohne deutsche Steuerplakette.

Bei der weiteren Durchsuchung stießen die Beamten im Fach der Beifahrertür auf ein nicht gekennzeichnetes Reizstoffsprühgerät. Solche Geräte sind in Deutschland verboten. Der 44-jährige Fahrer war laut Angaben für einen Kurzbesuch aus Belgien eingereist.

Die beschlagnahmten Zigaretten hätten dem Fiskus Steuereinnahmen in Höhe von über 27.000 Euro entzogen. Gegen den Mann wurden daher zwei separate Ermittlungsverfahren eingeleitet: eines wegen Steuerhinterziehung, ein weiteres wegen Verstößen gegen das Waffengesetz. Die Zollfahndungsstelle in Essen ermittelt nun im Auftrag der Staatsanwaltschaft Paderborn.

Aus taktischen Gründen wurden Details der Operation erst jetzt bekannt gegeben.

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Sowohl die geschmuggelten Zigaretten als auch das verbotene Sprühgerät bleiben vorerst beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an, um das gesamte Ausmaß des Schmuggelrings aufzuklären. Dem Fahrer drohen nun mögliche Anklagen nach deutschem Recht – sowohl wegen Steuerhinterziehung als auch wegen unerlaubten Waffenbesitzes.

Quelle