10 May 2026, 20:12

Zoll beschlagnahmt über 3.200 illegale Feuerwerkskörper in Krefeld

Schwarz-weiß-Zeichnung von Feuerwerkskörpern mit dem Wort "Feuerwerk" darauf vor einem weißen Hintergrund.

Zoll beschlagnahmt über 3.200 illegale Feuerwerkskörper in Krefeld

Zollbeamte in Krefeld haben bei einer aktuellen Razzia mehr als 3.200 illegale Feuerwerkskörper beschlagnahmt. Die konfiszierten Artikel, allesamt der hochriskanten Kategorie F3 zugehörig, wurden aus Sicherheitsgründen eingezogen. Die Behörden warnen, dass der unerlaubte Umgang mit solchen Pyrotechnik-Artikeln schwere Verletzungen und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Allein im Dezember wurden 18 Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstöße gegen die Feuerwerksverordnung eingeleitet. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, vor anstehenden Feierlichkeiten auf nicht gekennzeichneter oder nicht konformer Pyrotechnik zu verzichten.

Das Hauptzollamt Krefeld zog insgesamt 3.246 illegale Feuerwerkskörper mit einem kombinierten Sprengstoffgehalt von 8.162 Gramm ein. Sämtliche beschlagnahmten Artikel gehörten der Kategorie F3 an, für die eine fachgerechte Handhabung sowie eine gültige Genehmigung für den Transport innerhalb der EU erforderlich sind.

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Nach dem Sprengstoffgesetz sind nicht gekennzeichneter oder nicht den Vorschriften entsprechender Feuerwerkskörper strengstens verboten. Besitz oder Verwendung können strafrechtliche Folgen haben, wie ein Sprecher des Zolls, Stefan Frisch, betonte. Er wies auf die extremen Gefahren hin, darunter lebensbedrohliche Verletzungen, die mit unerlaubter Pyrotechnik einhergehen.

Für weitere Informationen kann sich die Öffentlichkeit per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter der Nummer 02151 - 850 10600 an das Zollamt wenden. Zusätzliche Hinweise zu den Feuerwerksbestimmungen sind auf der Website des Zolls unter https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/Reisen-innerhalb-der-EU/Einschraenkungen/Feuerwerkskoerper/feuerwerkskoerper_node.html abrufbar.

Die Kontrollen erfolgten im Rahmen von 18 im Dezember eingeleiteten Strafverfahren wegen mutmaßlicher Verstöße. Die Behörden setzen die strengen Überwachungsmaßnahmen fort, um Unfälle und illegalen Handel mit Feuerwerkskörpern zu verhindern. Wer mit nicht zugelassener Pyrotechnik erwischt wird, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Quelle