03 April 2026, 10:16

Zehn Jahre Haft nach tödlichem Messerangriff auf Ex-Freundin in Dortmund

Plakat mit sechs Schritten zur Unterstützung von Menschen in emotionaler Not, jeder Schritt in einer anderen Farbe mit kurzen Beschreibungen, einschließlich eines Links zur Suizidpräventionsressource.

Freundin nach Beziehungskrise erstochen: Zehn Jahre Haft - Zehn Jahre Haft nach tödlichem Messerangriff auf Ex-Freundin in Dortmund

Ein 33-jähriger Mann ist zu zehn Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er seine Freundin im Januar 2025 erstochen hatte. Das Landgericht Dortmund sprach ihn des Totschlags, nicht jedoch des Mordes schuldig – dies folgte einem rechtlichen Hinweis während des Verfahrens. Der tödliche Angriff ereignete sich, nachdem das Opfer die Beziehung hatte beenden wollen.

Der Angeklagte litt seit Jahren unter psychischen Problemen. Seine Situation verschärfte sich, nachdem er wenige Wochen vor der Tat seinen Job verloren hatte – eine Tatsache, die er vor seiner Freundin verheimlicht hatte. Als sie die Lüge aufdeckte und eine Beziehung zu einem Kollegen begann, steigerte sich seine Eifersucht und Wut ins Unermessliche.

Am Tag der Bluttat erstach er sie während eines Streits. Statt zu fliehen, blieb er weitere drei Tage in der gemeinsamen Wohnung. Die Polizei nahm ihn später in Bremerhaven fest, wo er sich während der Konfrontation mit einer Gaswaffe in die Stirn schoss.

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Die Staatsanwaltschaft hatte ihn zunächst wegen Mordes angeklagt. Doch das Gericht regte eine Überprüfung der Anklage an, was schließlich zu einer Verurteilung wegen Totschlags führte. Details über sein Verhältnis zum Kollegen oder Arbeitgeber – und wie sich dies auf die Ermittlungen auswirkte – wurden nicht bekannt.

Das Urteil spiegelt die Schwere der Tat wider, berücksichtigt jedoch auch den psychischen Zustand des Täters und die Umstände. Für den tödlichen Messerangriff muss er zehn Jahre ins Gefängnis. Der Fall wirft zudem ein Licht auf die Folgen seiner langjährigen Instabilität und das Scheitern der Beziehung.

Quelle