Wüst besucht Duisburg: Kanusport-Zentrum als Schlüssel für Olympia 2032
Clara KrausWüst besucht Duisburg: Kanusport-Zentrum als Schlüssel für Olympia 2032
Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, besuchte am Dienstag das Bundesleistungszentrum für Kanusport in Duisburg. Der Termin unterstrich die zentrale Rolle der Stadt für die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Olympischen Spiele 2032. Unter den Unterstützern vor Ort war auch Sebastian Schulte, ehemaliger Olympiaruderer und heutiger Vorstandsvorsitzender der Deutz AG, der sich während der Veranstaltung für die Kandidatur aussprach.
Wüst nahm sich Zeit, um mit Kanuten, Ruderern und Nachwuchsathleten im Leistungszentrum ins Gespräch zu kommen. Er besichtigte die Trainingsanlagen und die Boothalle und tauschte sich sowohl mit Profisportlern als auch mit dem Nachwuchs aus. Zum Abschluss gab er den Startschuss für ein freundschaftliches Rennen zwischen erfahrenen Teams und aufstrebenden Talenten.
Duisburgs Bedeutung für die Olympische Bewerbung beschränkt sich jedoch nicht auf den Kanusport. Die Stadt soll im Rahmen der Spiele nicht nur Ruder- und Kanuwettbewerbe ausrichten, sondern auch Wettkämpfe im Sportklettern in der Schauinsland-Reisen-Arena beheimaten. Damit der Antrag vorankommt, muss bis zum 19. April eine Wahlbeteiligung von mindestens zehn Prozent erreicht werden – bei einer Mehrheit der Stimmen für das Projekt.
Sebastian Schulte, ehemaliger Weltmeister im Deutschland-Achter (2006) und Sieger des Boat Race zwischen Oxford und Cambridge, nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil. Seine Anwesenheit verdeutlichte die engen Verbindungen zwischen dem Spitzenruder-sport und den Olympischen Ambitionen der Region.
Der Besuch von Wüst und die Unterstützung durch Persönlichkeiten wie Schulte lenken die Aufmerksamkeit auf die Olympischen Pläne Duisburgs. Die hiesigen Sportstätten und Wettbewerbe bilden einen zentralen Baustein der Rhein-Ruhr-Bewerbung. Der Erfolg hängt nun von der Bürgerbeteiligung bei der anstehenden Abstimmung bis zur April-Frist ab.






