Wuppertal entzündet am Freitag ein spektakuläres Lichtspektakel für Olympia-Bewerbung
Clara KrausWuppertal entzündet am Freitag ein spektakuläres Lichtspektakel für Olympia-Bewerbung
Wuppertal will am Freitag mit spektakulärer Lichtshow im Zoo-Stadion begeistern
Dieser Freitag steht in Wuppertal ganz im Zeichen eines atemberaubenden Lichtspektakels im Zoo-Stadion. Die Veranstaltung ist Teil der Bewerbungskampagne der Stadt um die Austragung der Olympischen Spiele und verbindet Sport, Kunst und städtischen Stolz zu einem unterhaltsamen Abend. Die Tore öffnen um 19:00 Uhr, die Show beginnt punkt 19:30 Uhr.
Der Künstler Gregor Eisenmann verwandelt die Fassade des Stadions in eine 80 Meter breite Leinwand für seine Lichtinstallation. Sein Entwurf bringt die vier Elemente zum Leben und integriert dabei die olympische Flamme, Wasserball, Fußball sowie die ikonische Wuppertaler Schwebebahn. Zur Vorbereitung fertigte Eisenmann ein detailliertes Miniaturmodell der Installation in seinem Atelier an – ein Novum für ihn in diesem Umfang.
Doch die Show bietet mehr als nur visuelle Effekte. Eisenmann komponierte eigens die Musik und strebt ein "Gesamtkunstwerk für alle Sinne" an. Eine Hommage an Sport, Kreativität und den olympischen Geist zieht sich durch die Aufführung und soll die Bürger dazu motivieren, Wuppertals Bewerbung zu unterstützen.
Karten kosten 5 Euro und beinhalten eine Stadionwurst sowie ein Getränk. Die Lichtshow wird den Abend beschließen und dem Publikum eine zweite Gelegenheit bieten, sie zu erleben. Beim letzten "Wuppertaler offenen Galerien und Ateliers" (WOGA) lockte die Veranstaltung rund 150 Besucher an – ein Zeichen für das große lokale Interesse an öffentlichen Kunstprojekten.
Der Abend vereint Kunst, Sport und Gemeinschaftsgeist. Mit günstigen Eintrittspreisen und einer doppelten Vorstellung hoffen die Organisatoren, die Bürger hinter Wuppertals olympischen Ambitionen zu einen. Die Lichtshow markiert einen weiteren Schritt in der Bewerbung der Stadt um die Ausrichtung der Spiele.






