24 March 2026, 22:12

Wesels Oberbürgermeister und DGB Niederrhein suchen Lösungen für den schwächelnden Arbeitsmarkt

Schwarz-weiß-Zeichnung der Union Works in Baltimore, Maryland, mit Gebäuden, Bäumen und Rauch im Hintergrund und Text unten.

Wesels Oberbürgermeister und DGB Niederrhein suchen Lösungen für den schwächelnden Arbeitsmarkt

Eine Delegation des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Niederrhein traf sich am Freitag, dem 13. März 2026, mit Wesels Oberbürgermeister. Unter der Leitung von Geschäftsführerin Angelika Wagner diskutierte die Gruppe drängende Fragen des lokalen Arbeitsmarktes und der wirtschaftlichen Entwicklung. Im Mittelpunkt standen zudem die übergeordneten Herausforderungen, vor denen die Stadt Wesel steht.

Das Treffen im Weseler Rathaus brachte Gewerkschaftsvertreter und Oberbürgermeister Rainer Benien zusammen, um die seit Langem bestehenden Probleme auf dem Arbeitsmarkt anzugehen. Seit 2023 kämpft die Region mit industriellem Niedergang, steigender Arbeitslosigkeit unter geringqualifizierten Beschäftigten und einer Diskrepanz zwischen offenen Stellen und den Qualifikationen der Arbeitssuchenden. Traditionelle Industriearbeitsplätze sind zurückgegangen, während aufstrebende Branchen Schwierigkeiten haben, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden.

Während der Gespräche äußerte die DGB-Delegation Bedenken hinsichtlich des Erhalts qualitativ hochwertiger Arbeitsplätze und der Ausweitung der Tarifbindung. Wagner und ihr Team forderten eine engere Zusammenarbeit mit lokalen Entscheidungsträgern, um faire Arbeitsbedingungen, wirtschaftliche Stabilität und soziale Sicherheit für die Bürger zu gewährleisten. Benien betonte im Gegenzug die Notwendigkeit einer stärkeren Vernetzung zwischen Stadtverwaltung, Unternehmen und Gewerkschaften.

Beide Seiten beschrieben die Atmosphäre als konstruktiv. Das Treffen legte den Grundstein für eine fortlaufende Kooperation zwischen der Stadt Wesel und den Gewerkschaften.

Die Gespräche signalisierten den Willen zu gemeinsamen Anstrengungen bei der Bewältigung der wirtschaftlichen und beschäftigungspolitischen Herausforderungen in Wesel. Künftige Zusammenarbeit soll die Jobperspektiven verbessern, Qualifikationslücken schließen und Arbeitnehmer unterstützen, die von strukturellen Veränderungen betroffen sind. Stadt und DGB vereinbarten, den Dialog auch weiterhin regelmäßig zu führen.

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