06 May 2026, 03:05

"We Are Eurovision": Peinliche Pannen und ein Quotendesaster beim ORF

Plakat mit einem Leuchtturm, umgeben von Menschen, einem Fisch und Wasser, mit dem Text "Es ist zum Lachen, fröhlicher Rowdy, nichts als Spaß" oben und unten.

"We Are Eurovision": Peinliche Pannen und ein Quotendesaster beim ORF

ORF-Special We Are Eurovision: Zwischen peinlichen Pannen und Quotenflop

Die ORF-Sendung We Are Eurovision wollte sich vom üblichen Nostalgie-Kult verabschieden – doch stattdessen wurde der Abend zu einer Ansammlung unglücklicher Momente und enttäuschender Einschaltquoten. Barbara Schöneberger gab mit einer Reihe von Fauxpas gleich zu Beginn den Ton an.

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Schöneberger startete die Show mit einer Serie von Patzern. Sie behauptete etwa, Österreich habe 1966 seinen ersten Eurovision-Sieg errungen – dabei trat das Land damals noch als Teil Deutschlands an. Die Verwirrung um die nationale Identität ließ viele Zuschauer ratlos zurück.

Hinzu kam ihre fragwürdige Kostümwahl: Ein grotesk sitzender Filzbart, als spontaner Wurst-Ersatz gedacht, sorgte aus den falschen Gründen für Aufmerksamkeit. Im Anschluss intonierte sie Rise Like a Phoenix – jenes Lied, das Conchita Wurst 2014 zum Sieg verhalf.

Ein kurzer Lichtblick war der Auftritt von Lizzi Engstler. Trotz ihres veralteten Slang-Ausdrucks urcool wirkte ihr Beitrag seltsam charmant. Doch der Show-Auftakt erhielt in einer Scheinabstimmung null Punkte und kämpfte mit mageren Quoten: Im Schnitt schalteten nur 216.000 Zuschauer ein.

Die Sendung fand beim Publikum keinen Anklang. Geringe Zuschauerzahlen und ein chaotischer Start überschatten jeden Versuch, frischen Eurovision-Spaß zu bieten. Die Mischung aus historischen Fehlern und skurriler Inszenierung hinterließ kaum bleibenden Eindruck.

Quelle