21 April 2026, 06:12

Warum der Karsamstag kein Feiertag ist – trotz religiöser Bedeutung

Altmodische Oster-Postkarte mit zwei Kindern in einem Ei umgeben von Kaninchen mit Text, der einen frohen Ostergruss wünscht.

Warum der Karsamstag kein Feiertag ist – trotz religiöser Bedeutung

Karsamstag, auch Ostersamstag genannt, hat in der christlichen Tradition eine besondere Bedeutung als letzter Tag der Fastenzeit. Anders als Karfreitag oder Ostermontag ist er in Deutschland, Österreich oder der Schweiz jedoch kein gesetzlicher Feiertag. Das bedeutet, dass die meisten Arbeitnehmer an diesem Tag wie gewohnt ihrer Arbeit nachgehen müssen.

Das Datum des Karsamstags verschiebt sich jedes Jahr, da es sich nach den religiösen Regeln für das Osterfest richtet. 2026 fällt er auf den 4. April, während Ostersonntag auf den 5. April datiert ist. Obwohl der Tag theologisch als Karsamstag bezeichnet wird, ist im allgemeinen Sprachgebrauch auch die Bezeichnung Ostersamstag verbreitet.

In Deutschland ist der Tag kein offizieller Feiertag, sodass Arbeitnehmer keinen automatischen freien Tag erhalten. Einige Bundesländer mögen zwar zur stillen Besinnung aufrufen, doch ändert dies nichts an den arbeitsrechtlichen Verpflichtungen. Karfreitag und Ostermontag hingegen bleiben gesetzliche Feiertage mit klaren Regelungen zum Schutz der Arbeitnehmer.

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Der Karsamstag wird oft als der "Tag dazwischen" in den Osterfeierlichkeiten wahrgenommen. Er bildet eine Brücke zwischen der ernsten Stimmung des Karfreitags und der Freude des Ostersonntags, genießt jedoch nicht denselben rechtlichen Status.

Bisher bleibt der Karsamstag in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein normaler Arbeitstag. Seine religiöse Bedeutung schlägt sich nicht in einem gesetzlichen Feiertag nieder. Arbeitnehmer müssen ihren üblichen Dienstplan einhalten – es sei denn, lokale Bräuche oder Arbeitgeber gewähren Ausnahmen.

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