01 February 2026, 06:25

Warnstreik im ÖPNV: NRW steht vor Reisechaos und Schulstress im Februar 2026

Eine Gruppe von Schulbussen, die auf einer von hohen Gebäuden gesäumten Straße fahren, mit Menschen auf dem Gehweg, Bäumen, Laternenmästen und einer Fahne mit Stange im Hintergrund, unter einem sichtbaren Himmel.

Warnstreik im ÖPNV: NRW steht vor Reisechaos und Schulstress im Februar 2026

Zweitägiger Warnstreik im ÖPNV: Reisechaos in Nordrhein-Westfalen vom 2. bis 3. Februar 2026

Ein zweitägiger Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr wird vom 2. bis 3. Februar 2026 den Verkehr in ganz Nordrhein-Westfalen lahmlegen. Betroffen sind Städte wie Köln, Bonn und Leverkusen, wo viele Pendler ohne Busse und Bahnen auskommen müssen. Trotz der Einschränkungen haben die Schulen in der Region bestätigt, dass die Anwesenheitspflicht für alle Schülerinnen und Schüler weiterhin besteht.

Während der beiden Streiktage wird der Großteil des öffentlichen Verkehrs zum Erliegen kommen. Dennoch betonen die Bildungsbehörden, dass ausgefallene Bahnen allein kein Grund sind, dem Unterricht fernzubleiben. Eltern sind dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass ihre Kinder die Schule erreichen – selbst wenn die Störungen im Voraus bekannt sind.

Falls der Transport jedoch unerwartet und ohne Vorwarnung ausfällt, müssen Eltern individuell prüfen, ob die Anreise zumutbar ist. Entschuldigt werden Fehlzeiten nur dann, wenn der Schulweg im Einzelfall als unzumutbar eingestuft wird. Sollten Probleme absehbar sein, können Schulen digitale Aufgaben über Online-Plattformen anbieten, doch der Präsenzunterricht bleibt vorrangig.

Weitere Streiks sind für die kommenden Monate derzeit nicht angekündigt. Die aktuellen Maßnahmen gelten ausschließlich für Nordrhein-Westfalen; in anderen Bundesländern sind keine vergleichbaren Regelungen bekannt.

Der Streik wird die Verkehrsnetze und Schulabläufe in den betroffenen Städten auf die Probe stellen. Eltern müssen rechtzeitig planen, um ihre Kinder zur Schule zu bringen – unentschuldigte Fehlzeiten werden nicht toleriert. Die Schulen setzen weiterhin auf Präsenzunterricht, auch wenn in Einzelfällen digitale Alternativen bereitgestellt werden können.