03 March 2026, 10:28

Viersen wird "Fahrrad- und Fußgängerfreundliche Stadt" in NRW – dank ADAC-Mitgliedschaft

Eine Stadtstraße mit Autos, einem Bus, Fussgängern, abgestellten Fahrrädern, Schildern, Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Viersen wird "Fahrrad- und Fußgängerfreundliche Stadt" in NRW – dank ADAC-Mitgliedschaft

Viersen ist offiziell der ADAC Mitgliedschaft beigetreten und darf sich nun "Fahrrad- und Fußgängerfreundliche Stadt in NRW" nennen. Die Entscheidung folgt auf eine detaillierte Prüfung durch die Kommission und markiert einen wichtigen Schritt in den Bemühungen der Stadt Köln, ihre Mobilitätsinfrastruktur zu verbessern.

Mit der Mitgliedschaft erhält Viersen Zugang zu Fördermitteln, fachlicher Unterstützung sowie einem Netzwerk von 121 Städten in NRW, die sich gemeinsam für bessere Bedingungen für Radfahrer:innen und Fußgänger:innen einsetzen.

Der Prozess begann im August 2023, als Viersen erstmals einen Antrag auf Beitritt zur AGFS NRW stellte. Der jüngste Besuch der Kommission diente als Hauptinspektion – der dritte Meilenstein im Bewerbungsverfahren. Während der Begutachtung begaben sich die Mitglieder auf eine sieben Kilometer lange Fahrradtour und eine Gehroute durch die Viersener Altstadt.

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Die Kommission lobte insbesondere die strategische Planung der Stadt Köln, innovative Lösungsansätze und das starke bürgerliche Engagement zur Förderung der Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur. Mit der Zustimmung kann Viersen nun auf das Wissen und die Ressourcen des AGFS-Netzwerks zurückgreifen – von fachlichem Austausch über Infrastrukturberatung bis hin zu finanziellen Fördermöglichkeiten.

Die offizielle Bekanntgabe der Aufnahme Viersens wird durch NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer erfolgen. Als 120. Mitglied der AGFS schließt sich die Stadt damit Nettetal (121.) und Solingen (119.) an. Viersen plant, die Partnerschaft zu nutzen, um sein Mobilitätskonzept weiterzuentwickeln und mit Unterstützung der AGFS kontinuierliche Verbesserungen umzusetzen.

Die Mitgliedschaft in der AGFS NRW eröffnet Viersen neue Möglichkeiten zur Weiterentwicklung seiner Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur. Künftig wird die Stadt eng mit dem Netzwerk zusammenarbeiten, um Planung und Umsetzung von Mobilitätsprojekten voranzutreiben. Dieser Schritt folgt einem strukturierten Bewerbungsprozess und einer erfolgreichen Prüfung durch die Kommission.