Verkehrsminister Schnieder bricht bei Kabinettsklausur zusammen und muss ins Krankenhaus
Lotta WagnerVerkehrsminister sollte jetzt ruhen - Verkehrsminister Schnieder bricht bei Kabinettsklausur zusammen und muss ins Krankenhaus
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder erlitt am Dienstag einen plötzlichen gesundheitlichen Zwischenfall. Während der ersten Klausurtagung der Bundesregierung in der Villa Borsig brach er am Tisch zusammen und wurde umgehend in ein Militärkrankenhaus gebracht. Mittlerweile bestätigten Beamte, dass er sich zu Hause erhole, anstehenden Termine jedoch absagen müsse.
Der Vorfall ereignete sich zu Beginn des Kabinettsretreat der Bundesregierung in Berlin. Schnieder, der das Amt des Verkehrsministers im Mai übernommen hatte, erlitt einen Kreislaufkollaps und benötigte sofortige ärztliche Behandlung. Er wurde in ein nahegelegenes Militärkrankenhaus eingeliefert.
Bundeskanzler Friedrich Merz bestätigte später, dass Schnieder inzwischen entlassen worden sei und sich zu Hause ausruhe. Ein Ministeriumssprecher riet dem Minister, sich einige Tage zur vollständigen Erholung freizunehmen.
In der Folge sagte Schnieder mehrere geplante Termine ab, darunter einen Besuch der Rahmede-Autobahnbrücke in Lüdenscheid. Auch an den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober wird er nicht teilnehmen.
Durch Schnieders Abwesenheit wurden offizielle Pflichten verschoben, doch über vorübergehende Regelungen im Verkehrsministerium wurden keine Details bekannt. Seine Genesung habe derzeit höchste Priorität, Ärzte empfahlen ihm Ruhe, bevor er seine Arbeit wiederaufnehme.






