VAR-Sabotage bei Preußen Münster: Vermummte Fans ziehen Stecker des Videoassistenten
Ella KrausVAR-Sabotage bei Preußen Münster: Vermummte Fans ziehen Stecker des Videoassistenten
Ungewöhnlicher Vorfall unterbricht Zweitliga-Spiel zwischen Preußen Münster und Hertha BSC
Ein bizarrer Zwischenfall hat am 25. Spieltag der Saison 2024/25 das Zweitliga-Duell zwischen Preußen Münster und Hertha BSC überschattet. Zwei vermummte Fans zogen kurz vor der Halbzeit den Stecker des Videoassistenten-Monitors am Spielfeldrand, wodurch die Unparteiischen gezwungen waren, sich für eine entscheidende Szene auf das ferngesteuerte VAR-Team zu verlassen. Der Verein verurteilte die Aktion inzwischen scharf und kündigte Konsequenzen gegen die Verantwortlichen an.
Der Vorfall ereignete sich, als der Bildschirm des Videoassistenten im Stadion von Preußen Münster gezielt außer Betrieb gesetzt wurde. Da das Spielfeld-Monitor nicht mehr nutzbar war, musste Schiedsrichter Felix Bickel die VAR-Zentrale in Köln konsultieren, um über einen möglichen Elfmeter zu entscheiden. Nach der Fernanalyse wurde Hertha BSC der Strafstoß schließlich zugesprochen.
Fans protestierten daraufhin mit einem Transparent, auf dem "VAR abstecken" stand. Der Verein reagierte umgehend mit einer Stellungnahme, in der das Vorgehen als inakzeptabel bezeichnet und die Identifizierung der Beteiligten angekündigt wurde.
Preußen Münster hat inzwischen Sofortmaßnahmen ergriffen, um ähnliche Störungen in zukünftigen Spielen zu verhindern. Die Sicherheitsvorkehrungen rund um die technische Ausstattung werden überprüft, um solche Eingriffe künftig auszuschließen.
Das Spiel verlief anschließend ohne weitere größere Zwischenfälle, doch die VAR-Kontroverse überschatte die Partie. Die internen Ermittlungen des Vereins laufen noch, und verschärfte Schutzmaßnahmen sind bereits umgesetzt. Nun müssen die Behörden prüfen, ob rechtliche Schritte gegen die Täter eingeleitet werden.






