Untersuchung entkräftet Vorwürfe rituellen Missbrauchs in der katholischen Kirche
Untersuchung: Keine Hinweise auf rituelle Missbrauchsfälle in Diözesen - Untersuchung entkräftet Vorwürfe rituellen Missbrauchs in der katholischen Kirche
Eine unabhängige Untersuchung zu Vorwürfen rituellen sexuellen Missbrauchs innerhalb der katholischen Kirche hat keine Belege für die Anschuldigungen gefunden. Die von einer Kölner Kanzlei geleitete Prüfung wertete Aussagen Betroffener aus, die hochrangige Kirchenvertreter organisierter Gewalt beschuldigten. Psychologen kamen später zu dem Schluss, dass die Schilderungen vermutlich auf falschen Erinnerungen beruhen.
Der Bericht, der in einer redigierten Fassung veröffentlicht werden soll, wirft zudem Fragen zur Rolle von Therapeuten bei der Entstehung dieser Vorwürfe auf.
Die Ermittlungen waren eingeleitet worden, nachdem mehrere Personen detaillierte Schilderungen von rituellem Missbrauch durch Kleriker vorgebracht hatten. Sie nannten Kardinäle und Bischöfe als Täter und beschrieben schwere Verbrechen wie Vergewaltigung, erzwungene Abtreibungen und Tötungsdelikte. Die Kanzlei Feigen-Graf fand jedoch keine konkreten Beweise, die diese Anschuldigungen stützen.
Im Mittelpunkt der Untersuchung standen Befragungen der Betroffenen sowie psychologische Gutachten. Fachleute gelangten zu der Einschätzung, dass die Beschreibungen ritueller Gewalt nicht auf tatsächlichen Ereignissen beruhten, sondern vielmehr auf falschen Erinnerungen zurückzuführen seien. Der Bericht verweist darauf, dass Therapeuten diese Schilderungen durch suggestive Techniken während der Behandlung beeinflusst haben könnten.
Kritik richtete sich auch gegen eine inzwischen geschlossene Beratungsstelle in Münster. Die Einrichtung, die im März 2023 ihre Türen schloss, stand im Verdacht, Betroffene dazu anzuleiten, verdrängte Erinnerungen zu suchen, und sie so weiter in unbestätigte Vorwürfe zu verstricken. Trotz Widerspruchs der Betroffenen gegen die Ergebnisse des Bistums konnten keine externen Quellen oder Medien ausgemacht werden, die zu ihrem Wissen über die angeblichen Straftaten beigetragen hätten.
Der Abschlussbericht wird in anonymisierter Form veröffentlicht, um die Identitäten zu schützen. Er bestätigt, dass es keine objektiven Belege für das Vorhandensein organisierter Netzwerke oder systematischen rituellen Missbrauchs durch Kleriker gibt.
Die Untersuchungsergebnisse widerlegen damit die Vorwürfe flächendeckender ritueller Gewalt innerhalb der Kirche. Zwar halten die Betroffenen an ihren Schilderungen fest, doch Psychologen und Rechtsexperten führen die Anschuldigungen auf falsche Erinnerungen und therapeutische Einflüsse zurück. Der redigierte Bericht wird in Kürze veröffentlicht und beendet damit eine langwierige Prüfung des Falls.
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