Ulla Hornemann erhält Verdienstkreuz für ihr Lebenswerk in Wesel
Ulla Hornemann ist mit einer der höchsten Auszeichnungen Deutschlands für ihr jahrzehntelanges Engagement in Wesel geehrt worden. Am 13. März 2026 erhielt sie das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die Auszeichnung würdigt ihren unermüdlichen Einsatz in der Kommunalpolitik, im Sport und im kulturellen Leben der Stadt.
Hornemanns Verbindung zu Wesel reicht über 60 Jahre zurück. Seit 1965 ist sie aktives Mitglied des Badminton-Clubs Wesel Rot-Weiss e.V., wo sie Turniere organisiert und Sportler:innen unterstützt. Ihre politische Laufbahn begann 1975 mit dem Eintritt in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), der sie seit 49 Jahren treu geblieben ist.
1983 wurde sie in den Stadtrat von Wesel gewählt – ein Amt, das sie seither ununterbrochen ausübt. Derzeit leitet sie den Ausschuss für Bürgerdienste, öffentliche Sicherheit und Verkehr. Ihr besonderes Anliegen gilt der Unterstützung benachteiligter Bürger:innen und der Verbesserung kommunaler Dienstleistungen.
Über die Politik hinaus prägt Hornemann das kulturelle Leben der Stadt: Seit 1996 steht sie als Präsidentin dem "Närrischen Parlament" Wesel vor und verantwortet die größten Karnevalsveranstaltungen der Region. Zudem wirkt sie seit 2017 als Schatzmeisterin im "Jüdisch-Christlichen Freundeskreis Wesel" und fördert den interreligiösen Dialog.
Für ihr Engagement wurde Hornemann bereits mehrfach ausgezeichnet, darunter 2022 mit der Ehrenamtskarte des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit der aktuellen Ehrung reiht sie sich ein in die Liste renommierter Preisträger:innen des Landes, zu denen 2026 auch Carl Richard Montag und Angelika Henze-Evans zählen.
Das Verdienstkreuz am Bande würdigt Hornemanns lebenslanges Wirken für das Gemeinwohl. Durch ihre Tätigkeiten in Politik, Sport und Kultur hat sie Wesel nachhaltig geprägt. Die Auszeichnung unterstreicht ihren anhaltenden Einsatz für bürgerschaftliches Engagement und demokratische Werte in der Region.






