Trumps Politik gefährdet NATO und Handel – Viersener Diskussion sucht Lösungen für Europa
Clara KrausTrumps Politik gefährdet NATO und Handel – Viersener Diskussion sucht Lösungen für Europa
Diskussion in Viersen: Die Herausforderungen von Donald Trumps Politik für Deutschland und Europa
Am 7. März findet in Viersen eine Diskussion über die Risiken statt, die die Politik von Donald Trump für Deutschland und Europa birgt. Der Journalist und gebürtige Viersener Elmar Theveßen wird die Diskussion leiten. Im Mittelpunkt stehen die Bedrohungen für die NATO, die zunehmenden Spannungen im Welthandel und die Zukunft der transatlantischen Beziehungen.
Theveßen, der als Leiter des ZDF-Studios Nord- und Mittelamerika in Washington, D.C., tätig ist, leitet eine Diskussion mit dem Titel "Die Trump-Herausforderung: Folgen für Deutschland und Europa". Dabei analysiert er das mögliche Scheitern der regelbasierten internationalen Ordnung sowie die Auswirkungen der US-Wirtschaftspolitik auf den globalen Handel. Zudem wird er die Gefahren für die NATO im Zusammenhang mit der Monroe-Doktrin beleuchten und den Zustand der amerikanischen Demokratie bewerten.
Die Diskussion skizziert zudem Strategien für eine abgestimmte europäische Reaktion auf die aktuellen globalen Verschiebungen. Dass die Spannungen bereits jetzt spürbar sind, zeigen jüngste Entwicklungen: Im Februar setzte Brüssel die Zölle auf US-Importe im Wert von 93 Milliarden Euro für sechs Monate aus – eine Regelung, die am 6. August 2026 ausläuft. Das Europäische Parlament stoppte zudem ein Zollabkommen, das für den Sommer 2025 vorgesehen war. Gleichzeitig warnte Deutschlands Finanzminister, man sei bereit, das EU-Anti-Zwangsmaßnahmen-Instrument zu aktivieren – ein Werkzeug, das bei einer Umsetzung von Trumps Drohungen Gegenmaßnahmen wie Strafzölle, Vertragsverbote für US-Unternehmen und Handelsrestriktionen ermöglichen würde.
Im Anschluss an die Diskussion haben die Teilnehmer die Möglichkeit, an einem Netzwerkempfang teilzunehmen. Die vom Wirtschaftsförderungsamt der Stadt Viersen organisierte Veranstaltung ist kostenfrei, erfordert jedoch eine Anmeldung bis zum 6. März per E-Mail an [email protected].
Theveßens Analyse gibt Aufschluss darüber, wie sich die politische Entwicklung in den USA auf die transatlantischen Beziehungen und die regionale Wirtschaft auswirken könnte. Angesichts der steigenden Handelsspannungen werden die nächsten Schritte der EU maßgeblich von der künftigen Politik Washingtons abhängen. Die Veranstaltung bietet lokalen Unternehmen und Entscheidungsträgern eine Plattform, um mögliche Reaktionen zu erörtern.






