Thomas Rachel übernimmt neues Amt als Religionsfreiheits-Beauftragter der Bundesregierung
Clara KrausThomas Rachel übernimmt neues Amt als Religionsfreiheits-Beauftragter der Bundesregierung
Thomas Rachel, ein langjähriger deutscher Politiker und Protestant, hat ein neues Amt als Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit übernommen. Der 1962 in Düren Geborene hat über drei Jahrzehnte hinweg Schlüsselpositionen in Bildung, Kirchenverwaltung und Parlament innegehabt. Seine Karriere umfasst Politik, Glauben und öffentlichen Dienst auf bundes- und landespolitischer Ebene.
Rachel wurde am 17. Mai 1962 in Düren geboren. Er studierte an der Universität Bonn und schloss 1992 mit einem Magister Artium in Politikwissenschaft, Geschichte und Öffentlichem Recht ab. Nach seinem Studium arbeitete er bis 2004 für den Wirtschaftsverein Stahl in Düsseldorf.
Seine politische Laufbahn begann 1994 mit der Wahl in den Deutschen Bundestag. Von 2005 bis 2021 war er Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Parallel zu seiner politischen Tätigkeit blieb Rachel in der evangelischen Kirche engagiert und war von 2000 bis 2025 Mitglied der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland.
2015 trat er dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei. Zudem ist er seit 2006 Mitglied des Kuratoriums der Leo-Baeck-Stiftung. Als Vater einer Tochter verbindet Rachel seine öffentlichen Ämter weiterhin mit privaten Verpflichtungen.
Seit Mai 2025 ist er nun als Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit für den Schutz und die Förderung religiöser Rechte in Deutschland zuständig.
Rachels Ernennung zum Beauftragten für Religions- und Weltanschauungsfreiheit markiert einen weiteren Schritt in einer Karriere, die dem öffentlichen Dienst gewidmet ist. Seine Erfahrung in Politik, Bildung und Kirchenführung bildet eine solide Grundlage für seine neuen Aufgaben. In dieser Rolle steht er im Mittelpunkt der Bemühungen, religiöse Rechte in Deutschland zu schützen und zu stärken.






