Stark gesicherter Castor-Transport erreicht Atommüll-Zwischenlager in Ahaus
Ella KrausStark gesicherter Castor-Transport erreicht Atommüll-Zwischenlager in Ahaus
Ein stark gesicherter Konvoi mit einem Castor-Behälter für atomaren Müll traf in den frühen Morgenstunden des Mittwochs in Ahaus ein. Der Transport, der vom Forschungszentrum Jülich aus startete, wurde auf der 170 Kilometer langen Strecke von Protesten und strengen Sicherheitsvorkehrungen begleitet.
Die Aktion begann am Dienstag kurz nach 10 Uhr morgens, wobei über 2.400 Polizeikräfte für die Sicherheit sorgten. Strahlenschutzteams, Anti-Drohnen-Einheiten und Spezialkräfte begleiteten den Konvoi. Straßen in der Nähe des Zwischenlagers wurden für den öffentlichen Verkehr gesperrt, als der Behälter gegen 2 Uhr nachts sein Ziel erreichte.
Atomkraftgegner versammelten sich vor den Toren der Anlage und hielten eine Mahnwache gegen den Transport ab. Auch als der Behälter eintraf, hielten die Demonstrationen an, während Oppositionspolitiker die anhaltenden Atommülltransporte kritisierten. Die Behörden bestätigten, dass es während der Fahrt zu keinen Zwischenfällen gekommen sei.
Dieser Transport ist der erste einer geplanten Serie von 152 Castor-Behältern, die von Jülich nach Ahaus gebracht werden sollen. Die Landesregierung hat mitgeteilt, dass nicht mehr als drei Transporter gleichzeitig im Einsatz sein werden.
Die Ankunft des Behälters erfolgte nach einer streng kontrollierten Operation mit massiver Polizeipräsenz. Weitere Transporte stehen an, wobei die genauen Zahlen noch nicht bestätigt wurden. Die Anlage in Ahaus wird auch künftig unter strengen Sicherheitsauflagen Atommüll annehmen.






