24 May 2026, 02:13

Spektakuläre Verfolgungsjagd an niederländischer Grenze löst Gefahrguteinsatz aus

FW Gangelt: Dramatische Verfolgungsjagd löst Großeinsatz der Feuerwehr aus

Spektakuläre Verfolgungsjagd an niederländischer Grenze löst Gefahrguteinsatz aus

Verfolgungsjagd nahe niederländischer Grenze führt zu Gefahrguteinsatz in Mindergangelt

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Eine spektakuläre Verfolgungsjagd in der Nähe der niederländischen Grenze am Mittwochabend löste einen Gefahrguteinsatz in Mindergangelt aus. Rettungskräfte, darunter Feuerwehrleute und Chemikalienexperten, rückten an, nachdem Polizisten über Atemprobleme durch eine unbekannte Substanz berichtet hatten.

An der Verfolgung waren die Bundespolizei und die niederländische Koninklijke Marechaussee beteiligt. Die Insassen des flüchtigen Fahrzeugs warfen während der Jagd mehrere Kanister auf die Straße.

Der Vorfall begann, als Beamte nahe der Grenze ein Fahrzeug anhalten wollten. Während der Verfolgung entledigten sich die Insassen mehrerer Behälter, von denen einer ein reizendes Gas freisetzte. Die Substanz drang über die Belüftung der Streifenwagen ein und löste bei den Polizisten Husten und Atemnot aus.

Feuerwehrkräfte in Schutzkleidung sicherten das Gebiet ab und isolierten die Betroffenen. Rund zehn Personen wurden vor Ort von Rettungssanitätern untersucht, bevor sie entlassen werden konnten. Später stellte sich heraus, dass es sich bei der ausgestoßenen Flüssigkeit um Benzin handelte, mit dem die Verdächtigen ihr Fahrzeug während der Verfolgung betankt hatten.

Etwa 70 Einsatzkräfte, darunter CBRN-Spezialisten, arbeiteten unter der Leitung des Stadtbrandinspektors Günter Paulzen fast zwei Stunden lang an der Bewältigung des Vorfalls. Beteiligt waren Teams der Feuerwehren aus Gangelt und Schinveld sowie medizinisches Personal aus Heinsberg.

Bestätigt wurde, dass die Beamten einem Reizgas ausgesetzt waren, während die Kanister Benzin enthielten. Alle Betroffenen wurden behandelt und konnten den Einsatzort verlassen; schwere Verletzungen gab es nicht. Die Ermittlungen der Behörden zu dem Vorfall dauern an.

Quelle