03 April 2026, 00:18

SPD-Politiker Zimkeit fordert mehr Geld für NRW-Schulen und klare Haltung gegen Rechts

Ein Blatt mit Text, auf dem steht, dass Kinder aus verschiedenen Tagesschulen Tee, Pflaumenbrot, Braten und Pflaumenpudding erhalten werden.

SPD-Politiker Zimkeit fordert mehr Geld für NRW-Schulen und klare Haltung gegen Rechts

Stefan Zimkeit, SPD-Abgeordneter aus Sterkrade, traf sich kürzlich mit Achtklässlern der Gesamtschule Weierheide im Düsseldorfer Landtag. Bei dem Besuch sprach er über die Finanzierung von Schulen, die politische Zusammenarbeit und die Herausforderungen der Gemeinschaftsschulen in Nordrhein-Westfalen (NRW).

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Zimkeit lobte zunächst die Bundesregierung für die Freigabe umfangreicher Investitionsmittel. Er äußerte die Hoffnung, dass ein beträchtlicher Teil davon Städten wie Oberhausen zugutekommen werde, um die lokale Infrastruktur zu verbessern. Gleichzeitig kritisierte er die Landesregierung scharf: NRW müsse mehr Verantwortung für die Schulfinanzierung übernehmen und dürfe die Kosten nicht einfach auf die Kommunen abwälzen.

Der Politiker ging auch auf die Problematik der schulischen Rahmenbedingungen ein. Als Anwohner in der Nähe der Gesamtschule Weierheide räumte er die räumlichen Engpässe der Schule ein und forderte bessere Ressourcen. Er betonte, dass die Bildungspolitik auf Chancengleichheit abzielen müsse, und wandte sich gegen Vorurteile gegenüber Gemeinschaftsschulen sowie die Einteilung von Schülerinnen und Schülern nach Schulformen.

Zur politischen Zusammenarbeit machte Zimkeit deutlich, dass er mit allen demokratischen Parteien kooperiere, Kontakt zur AfD jedoch kategorisch ablehne. Die Partei bezeichnete er als rechtsextrem und warf ihr vor, Hass und Verachtung gegen Menschen zu schüren, die anders seien.

Das Treffen unterstrich die anhaltenden Debatten über die Schulfinanzierung in NRW, wo die Pro-Kopf-Ausgaben für Schülerinnen und Schüler unter dem Bundesdurchschnitt liegen. Zimkeits Aussagen verdeutlichen die Notwendigkeit stärkerer Landesförderung, um Infrastrukturdefizite zu beheben und gerechtere Bildungschancen zu schaffen. Seine Haltung festigt zudem die Position der SPD, die jede Zusammenarbeit mit rechtsextremen Gruppen ablehnt.

Quelle