07 February 2026, 02:19

Solinger Zukunftsdiskurs fragt: Wie gerecht ist unser Wohlstand wirklich?

Ein Plakat mit Gebäuden und einem bewölkten Himmel im Hintergrund, auf dem der Text "Die Reichen sollen ihren fairen Anteil bezahlen" steht.

Solinger Zukunftsdiskurs fragt: Wie gerecht ist unser Wohlstand wirklich?

Die Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet am 23. Februar, Montag, ihren 13. Solinger Zukunftsdiskurs zum Thema soziale Ungleichheit. Unter dem Titel "Wohlstand für alle?! Über Reichtum und Gerechtigkeit" findet die Veranstaltung im Theater und Konzerthaus Solingen statt. Eine Anmeldung ist bis zum 21. Februar über die Website der Stiftung möglich.

An der Diskussion beteiligen sich der SPD-Landtagskandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, Jochen Ott, die Philosophin Lisa Herzog sowie der Soziologe Michael Hartmann. Durch den Abend führt Severin Schmidt. Die Veranstaltung setzt eine langjährige Reihe fort, die sich kritisch mit der Ungleichheit in Deutschland auseinandersetzt.

Seit seinem Start im Jahr 2011 hat sich der Solinger Zukunftsdiskurs thematisch erweitert: Stand zunächst die wirtschaftliche Ungleichheit im Fokus, kamen in späteren Ausgaben – etwa 2015, 2019 und 2023 – weitere Schwerpunkte wie Migration, Geschlechtergerechtigkeit, Digitalisierung und Klimagerechtigkeit hinzu. Daten der Stiftung zeigen eine wachsende Ungleichheit: Der Gini-Koeffizient stieg von 0,28 im Jahr 2011 auf 0,31 im Jahr 2022.

Ein künstlerischer Rahmen wird durch die Schauspielerin Claudia Gahrke und den Gitarristen Julian Müller gestaltet. Beginn ist um 18:00 Uhr im Kleinen Konzertsaal, der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung knüpft an über ein Jahrzehnt Debatten über Ungleichheit an und widmet sich zunehmend gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen. Die Organisatoren empfehlen eine frühzeitige Anmeldung über die Website der Stiftung, wo weitere Informationen verfügbar sind. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen politische Wege zu einem inklusiveren Wirtschaftswachstum.