Solinger Bürger kämpfen um Rettung der bedrohten Eisbahn vor Schließung
Sophia KellerSolinger Bürger kämpfen um Rettung der bedrohten Eisbahn vor Schließung
Eine lokale Wählergruppe in Solingen drängt auf schnelles Handeln, um die Eisbahn der Stadt vor einer möglichen Schließung zu retten. Die Initiative SG zukunft. hat einen Antrag an den Stadtrat eingereicht, in dem sie nachhaltige Lösungen fordert, um die Einrichtung langfristig als wichtigen Ort für Sport, Freizeit und Gemeinschaftsleben zu sichern.
Die Eisbahn spielt in Solingen eine zentrale Rolle: Sie ist Austragungsort für Vereins- und Schulsport und dient zugleich als beliebter Treffpunkt für gesellige Aktivitäten. Doch SG zukunft. warnt, dass ihre Zukunft aufgrund ungelöster struktureller und finanzieller Probleme mit dem Betreiber ungewiss bleibt. Bei dem Betreiber handelt es sich um ein unabhängiges Unternehmen, das sowohl der Stadtverwaltung als auch dem Sportausschuss den Zugang zu entscheidenden Informationen verweigert.
Die Gruppe kritisiert, dass frühere Gespräche keine tragfähigen Lösungen gebracht hätten. Ihr Antrag fordert nun mehr Transparenz, eine engere Zusammenarbeit sowie konkrete Maßnahmen, um den Erhalt der Eisbahn zu sichern. Ein zentrales Anliegen ist dabei die verstärkte interkommunale Kooperation mit den Nachbarstädten Wuppertal und Remscheid, um den langfristigen Betrieb abzusichern.
Paul Gerd Rössling, Mitglied von SG zukunft. im Sportausschuss, besteht darauf, dass der Betreiber zunächst alle notwendigen Unterlagen offenlegen müsse, bevor die Stadt Unterstützung in Betracht ziehen könne. Die Initiative schlägt zudem vor, regelmäßig und transparent über den Stand der Dinge zu berichten, damit politische Gremien Fortschritte überwachen und bei Problemen schnell handeln können.
Eine mögliche Schließung würde den organisierten Sport und die Jugendarbeit empfindlich stören. Zudem könnte sie Solingens Ruf als attraktiver Wohnort beeinträchtigen. Der Antrag appelliert an den Stadtrat, den Erhalt der Eisbahn zur politischen Priorität zu erklären. Ohne klarere finanzielle Kontrolle und stärkere Partnerschaften bleibt die Zukunft der Anlage – und damit ihre Bedeutung für den lokalen Sport und das Gemeinschaftsleben – weiter gefährdet.






