Solingen setzt auf neue Wirtschaftsförderung gegen Firmenabwanderung und Bürokratie
Sophia KellerSolingen setzt auf neue Wirtschaftsförderung gegen Firmenabwanderung und Bürokratie
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Solingen soll eine Schlüsselrolle für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt spielen. Sie wird als zentrale Anlaufstelle für Unternehmen fungieren und ihnen helfen, bürokratische Hürden zu überwinden. Ziel ist es, zu verhindern, dass Firmen in andere Kommunen abwandern, indem ihre administrativen Belastungen verringert werden.
Langfristig soll die Gesellschaft zu einem Thinktank ausgebaut werden, der die wirtschaftliche Diversifizierung vorantreibt und die Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft stärkt. Gleichzeitig arbeiten die Verantwortlichen daran, die Rahmenbedingungen zu verbessern, um Wissen, Kapital und Arbeitsplätze nach Solingen zu ziehen.
Das bestehende Netzwerk der Gesellschaft wird genutzt, um das Wirtschaftswachstum der Stadt zu fördern. Durch eine Straffung der Zuständigkeiten sollen Doppelstrukturen abgebaut und die Arbeit effizienter gestaltet werden.
Der Schwerpunkt der Wirtschaftsförderung bleibt auf der Beratung zu Standortfragen liegen, während sich die Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen (SEG) um die Flächenentwicklung kümmert. Zudem werden „weiche“ Standortfaktoren priorisiert – etwa die Förderung einer ausgewogenen Mischung aus industriellen und dienstleistungsorientierten Betrieben.
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft gilt als zentrales Element der Solinger Wirtschaftsstrategie. Ihre Beratungsfunktion und der Fokus auf weiche Standortfaktoren ergänzen die Arbeit der SEG im Bereich der Flächenentwicklung. Die Maßnahmen zielen darauf ab, ein effizienteres und attraktiveres Umfeld für Unternehmen in der Stadt zu schaffen.
