Solingen diskutiert die Zukunft seiner evangelischen Kirchengebäude am 11. Februar
Sophia KellerSolingen diskutiert die Zukunft seiner evangelischen Kirchengebäude am 11. Februar
Öffentliche Veranstaltung: Zukunft der evangelischen Kirchengebäude in Solingen
Im kommenden Monat steht die Zukunft der evangelischen Kirchengebäude in Solingen zur Diskussion. Am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, sind alle Bürgerinnen und Bürger zu einem Informationsabend in die Stadtkirche Mitte eingeladen, um ihre Meinungen und Anregungen einzubringen. Die Veranstaltung folgt auf monatelange Vorarbeiten einer Arbeitsgruppe unter Leitung des ehemaligen Stadtdirektors Hartmut Hoferichter.
Die Evangelische Kirche in Solingen verfügt derzeit über 13 aktive Kirchengebäude und neun Gemeindezentren. Langfristig ist es jedoch nicht mehr tragbar, alle diese Immobilien zu erhalten. Bis zum Jahr 2037 strebt die Kirche an, ihre Gesamtfläche um etwa die Hälfte zu reduzieren.
Eine Arbeitsgruppe wurde damit beauftragt, bis Februar erste Vorschläge zu erarbeiten – insbesondere dazu, welche Gebäude über das Jahr 2035 hinaus kirchlich genutzt werden sollen. Finanzielle Details folgen zu einem späteren Zeitpunkt, da es zunächst um die Bedürfnisse der Gemeinden, die Standorte der Gebäude und die verfügbaren Ressourcen geht. Superintendentin Dr. Ilka Werner betonte, dass die Entscheidungen eng an den Anforderungen der Gemeinschaft ausgerichtet sein müssten.
Mitgestalten am 11. Februar Der Informationsabend bietet den Solingerinnen und Solingern die Möglichkeit, sich über die Pläne zu informieren und eigene Ideen einzubringen. Um eine bessere Planung zu ermöglichen, wird um eine Anmeldung per E-Mail an [email protected] gebeten – spontane Besucher sind jedoch ebenfalls willkommen. Die vorläufigen Empfehlungen der Arbeitsgruppe bilden die Grundlage für die Diskussion, wobei weitere Anpassungen noch möglich sind.
Die Ergebnisse des Abends werden mitbestimmen, wie sich die Kirchengebäude in Solingen in den nächsten zehn Jahren entwickeln. Noch steht nicht fest, wie viele Standorte geschlossen oder umgenutzt werden sollen. Die Kirche wird ihre Pläne auf Basis des öffentlichen Feedbacks und praktischer Bewertungen weiter ausarbeiten.