Skeleton-Finale bei Olympia: Matt Weston führt vor deutschen Medaillenhoffnungen
Lotta WagnerSkeleton-Finale bei Olympia: Matt Weston führt vor deutschen Medaillenhoffnungen
Skeleton-Wettbewerb bei den Winterspielen erreicht Finale mit Matt Weston an der Spitze
Die Skeleton-Wettkämpfe bei den Olympischen Winterspielen haben die entscheidende Phase erreicht: Der britische Weltmeister Matt Weston führt das Feld an. Die deutschen Athleten Axel Jungk und Christopher Grotheer belegen vor dem letzten Lauf aktuell den zweiten und dritten Platz. Die Konkurrenz bleibt spannend, während sich die Sportler auf den finalen Durchgang vorbereiten.
Christopher Grotheer, der für den BRC Thüringen startet, gewann 2018 Olympisches Gold im Skeleton. Sein Teamkollege Axel Jungk, der für den Dresdner SC an den Start geht, sicherte sich damals die Silbermedaille. Beide haben seitdem ihre olympische Bilanz ausgebaut: Jungk holte 2026 ein weiteres Silber, Grotheer eine Bronzemedaille.
In diesem Jahr dominiert Matt Weston das Rennen und stellte einen neuen Streckenrekord auf. Sein Vorsprung beträgt derzeit 0,39 Sekunden vor Jungk auf Platz zwei. Grotheer folgt dicht dahinter auf Rang drei, während Felix Keisinger vom WSV Königssee vor dem letzten Lauf auf dem sechsten Platz liegt.
Bis zu den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina wird Deutschland im Skeleton mindestens zwei Athleten mit mehreren Medaillen stellen. Jungks zwei Silber- und Grotheers Gold- und Bronzemedaille unterstreichen ihre konstante Leistung auf höchstem Niveau.
Der letzte Lauf wird entscheiden, ob Weston seine Führung verteidigen kann oder ob Jungk und Grotheer den Rückstand aufholen. Keisingers sechster Platz lässt ihm theoretisch noch eine Chance, in der Rangliste aufzusteigen. Das Ergebnis wird Deutschlands starke Skeleton-Tradition in der olympischen Geschichte weiter prägen.