Sechs Essener Sportvereine erhalten Fördergelder für dringende Sanierungen
Ella KrausSechs Essener Sportvereine erhalten Fördergelder für dringende Sanierungen
Sechs Sportvereine in Essen haben Fördergelder für die Modernisierung ihrer Anlagen erhalten, nachdem sie Anträge beim städtischen Sportausschuss eingereicht hatten. Die am 17. März 2026 bewilligten Zuschüsse decken Projekte von der Entwässerungsreparatur bis hin zu Komplettsanierungen ab. Dies ist die erste Bewilligungsrunde seit September 2025, als die letzte Serie von Bauzuschüssen vergeben wurde.
Der Ausschuss für Sport- und Freizeitanlagen der Stadt Essen gab grünes Licht für die Anträge des Eisenbahner Sportverein Grün-Weiß Essen e.V., des Tennisverein Burgaltendorf e.V., des Hochschulsportvereins der Universität Duisburg-Essen, des ETUF e.V., von SuS Haarzopf 1924 e.V. sowie der Kettwiger Tennisgesellschaft e.V. Jeder Verein erhält 40 Prozent der förderfähigen Kosten seiner Projekte aus den regulären städtischen Zuschussmitteln.
Der Tennisverein Burgaltendorf e.V. erhielt 16.868,34 Euro für die Sanierung zweier Tennisplätze. Die Kettwiger Tennisgesellschaft e.V. bekam 9.871,48 Euro für den Austausch eines defekten Entwässerungssystems bewilligt. SuS Haarzopf 1924 e.V. wird mit seinem Zuschuss in Höhe von 5.550,31 Euro die Fassade seines Vereinsheims renovieren.
Den höchsten Einzelzuschuss – 64.612,22 Euro – erhielt der ETUF e.V. für ein neues Trainings- und Bildungszentrum seiner Segelabteilung. Weitere genehmigte Projekte umfassen 6.356,10 Euro für die Umrüstung auf LED-Beleuchtung in der sporttherapeutischen Einrichtung der Universität Duisburg-Essen sowie 2.391,37 Euro für die Reparatur der Elektroanlage beim Eisenbahner Sportverein Grün-Weiß Essen e.V.
Keines der Projekte qualifizierte sich für das Landesprogramm "Moderne Sportstätten 2022", sodass die städtischen Mittel die einzige Finanzierungsquelle darstellen.
Die aktuelle Förderrunde bringt dringend benötigte Verbesserungen für sechs vereinseigene Sportstätten in Essen. Die Arbeiten an den bewilligten Projekten können nun beginnen, wobei die Stadt knapp die Hälfte der Kosten für jede Modernisierung übernimmt. Weitere Anträge könnten folgen, da die Vereine bestrebt sind, ihre Anlagen instand zu halten und zu modernisieren.






