Schüler und Polizei kontrollieren gemeinsam Tempo vor Recklinghäuser Grundschule
Clara KrausSchüler und Polizei kontrollieren gemeinsam Tempo vor Recklinghäuser Grundschule
Gemeinsame Geschwindigkeitskontrolle in Recklinghausen: Schüler und Polizei im Einsatz für mehr Sicherheit
Bei einer kürzlichen Geschwindigkeitsmessung in der Nähe der Urbanus-Grundschule in Recklinghausen arbeiteten Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Polizei, um das Verhalten von Autofahrern zu überwachen. Die Aktion war Teil der landesweiten NRW-Kampagne #SicherheitImStraßenverkehr, die sich für mehr Verkehrssicherheit im Umfeld von Schulen einsetzt. Zwölf Fahrer hielten sich an die Regeln – andere jedoch nicht.
Auf der Erler Straße, wo die Schule liegt, gilt ein Tempolimit von 30 km/h. Während der Kontrolle erhielten zwölf Kraftfahrer eine „Dankes-Karte“, weil sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielten. Gleichzeitig wurden elf Fahrer dabei erfasst, wie sie diese überschritten.
Ein Autofahrer wurde sogar mit 55 km/h gemessen – fast doppelt so schnell wie erlaubt. Statt Bußgelder zu kassieren, erhielten die Rasenden von den Schülerinnen, Schülern und Beamten sogenannte „Denk-nach-Zettel“. Die gemeinsame Aktion war Teil einer landesweiten Aktionswoche, die das Bewusstsein für Verkehrssicherheit an Bildungseinrichtungen stärken soll.
Die Maßnahme zeigte sowohl vorbildliches Fahrverhalten als auch die Gefahren von Raserei in Schulnähe auf. Während sich regelkonforme Fahrer über eine Anerkennung freuen durften, wurden Temposünder an die Einhaltung der Vorschriften erinnert. Die Kampagne setzt sich weiterhin für ein sicheres Miteinander auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen ein.






