Sanierung des NCG in Bergisch Gladbach verzögert sich bis 2028
Sanierung des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums in Bergisch Gladbach verzögert sich weiter
Die Sanierung des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums (NCG) in Bergisch Gladbach erlebt weitere Rückschläge. Die Stadt bestätigte, dass anhaltende Bauprobleme die Fertigstellung zentraler Schulbereiche weiter hinauszögern werden. Trotz der Verzögerungen versichern Verantwortliche, die Beeinträchtigungen für Schülerinnen, Schüler sowie das Personal so gering wie möglich zu halten.
Das Projekt, das sowohl Sanierungsmaßnahmen als auch Neubauten umfasst, kämpft seit Jahren mit Herausforderungen. Komplexe Bauabschnitte, Koordinationsschwierigkeiten zwischen den Auftragnehmern und Leistungsdefizite haben wiederholt zu Terminüberschreitungen geführt. In der Folge musste die Stadt Verträge neu verhandeln, was erhebliche administrative Ressourcen bindet.
Der Fertigstellungstermin für die Aula, die Verwaltungsräume und den Nordflügel wurde auf den Winter 2026 verschoben. Der Mittelbau soll im Winter 2027 folgen, während die Entsorgung gefährlicher Stoffe und der Abriss des Südflügels zwischen Frühjahr und Sommer 2027 geplant sind. Die Außenanlagen werden etappenweise fertiggestellt, die endgültige Fertigstellung ist für 2028 avisiert.
Bis dahin finden Unterricht und Schulbetrieb weiterhin in provisorischen Containerklassen statt. Schulleiter Sven Hees räumte die Schwierigkeiten ein, betonte aber die Widerstandsfähigkeit der Schulfamilie. Er lobte das Engagement der Lehrkräfte sowie den Zusammenhalt von Personal und Schülerschaft in dieser langandauernden Phase der Umbrüche.
Die Stadtverschwörung unterstreicht ihr Bemühen, die Bauarbeiten klar vom Schulalltag zu trennen. Ziel sei es, weitere Störungen zu minimieren und gleichzeitig hohe Lehrstandards aufrechtzuerhalten.
Die Verzögerungen bedeuten, dass die Schule noch mehrere Jahre unter Übergangslösungen arbeiten muss. Vertragsneuverhandlungen und die schrittweise Bauausführung werden Stadt und Auftragnehmer weiterhin stark fordern. Der Fokus bleibt vorerst auf der Balance zwischen Baufortschritt und den Bedürfnissen von Schülerschaft und Personal.