Safer Internet Day 2026: Wie KI unsere Beziehungen und Finanzen gefährdet
Lotta WagnerSafer Internet Day 2026: Wie KI unsere Beziehungen und Finanzen gefährdet
Safer Internet Day 2026 findet am 10. Februar mit Fokus auf künstliche Intelligenz und Online-Risiken statt
Das diesjährige Motto "KI und ich: Eine künstliche Beziehung" lenkt die Aufmerksamkeit auf die wachsende Sorge um emotionale Bindungen an KI-Tools. Eine zentrale Veranstaltung in Aachen widmet sich sowohl der Abhängigkeit von KI als auch den steigenden Bedrohungen durch Cyberkriminalität.
Laut der aktuellen JIM-Studie nutzen mittlerweile 90 Prozent der deutschen Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren generative KI-Tools wie ChatGPT. Viele entwickeln dabei parasoziale Beziehungen – einseitige emotionale Bindungen an virtuelle Begleiter, die Nähe vortäuschen. Expert:innen warnen vor Risiken wie emotionaler Abhängigkeit und verzeichnen einen deutlichen Anstieg im Vergleich zur letzten Erhebung.
Die Aachener Polizei veranstaltet am 10. Februar 2026 um 18:30 Uhr einen Vortrag zu diesen Themen. Im Polizeipräsidium Aachen wird neben der KI-Problematik auch über Cybertrading-Betrug informiert – eine wachsende Gefahr, bei der vor allem Menschen mittleren Alters auf gefälschte Anlageangebote hereinfallen. Eine Anmeldung ist im Voraus erforderlich.
Im Rahmen des Safer Internet Day wird diskutiert, wie KI Beziehungen und finanzielle Sicherheit prägt. Die Veranstalter:innen wollen für emotionale und finanzielle Risiken im digitalen Raum sensibilisieren.
Die Aachener Veranstaltung bietet praktische Tipps, um KI-Abhängigkeit und Online-Betrug zu vermeiden. Anmeldeinformationen sind über die örtlichen Polizeikanäle erhältlich. Die Behörden betonen, wie wichtig es ist, diese Risiken in einer zunehmend von KI geprägten Welt zu verstehen.