Rückruf von Pommessoße: Gefährliche Charge wegen undeklariertem Sellerie
Ella KrausRückruf von Pommessoße: Gefährliche Charge wegen undeklariertem Sellerie
Eine Charge der Sauce "PommSo Pommessoße" wurde in drei deutschen Bundesländern wegen fehlender Allergenkennzeichnung zurückgerufen. Wie der Hersteller, die Erhardt GmbH & Co. KG, bestätigte, enthält das Produkt Sellerie, der jedoch nicht auf dem Etikett deklariert ist.
Betroffen ist ausschließlich die Charge 01 mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum bis zum 30.05.2026.
Der Rückruf betrifft Baden-Württemberg, das Saarland und Rheinland-Pfalz. Verbraucher mit einer Sellerieallergie wird dringend geraten, die Sauce nicht zu verzehren, da sie Reaktionen auslösen kann – von leichtem Juckreiz und Halsschwellungen bis hin zu schweren Symptomen wie einem anaphylaktischen Schock.
Sellerieallergien sind in Nordeuropa relativ verbreitet und betreffen etwa vier bis fünf von 1.000 Menschen. Zwar finden sich in offiziellen Aufzeichnungen keine weiteren aktuellen Rückrufe wegen Allergenen, doch wurden in diesem Jahr bereits ein Käseprodukt bei Rewe und ein Kekserzeugnis wegen ähnlicher Kennzeichnungsmängel vom Markt genommen.
Allein im Jahr 2026 gab es in Deutschland bisher 39 Lebensmittelrückrufe, wobei die genauen Gründe für die einzelnen Fälle in öffentlichen Berichten nicht detailliert wurden.
Der Rückruf gilt ausschließlich für die Charge 01 der "PommSo Pommessoße" mit dem Haltbarkeitsdatum 30.05.2026. Betroffene Kunden können das Produkt an der Kaufstelle zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet. Das Unternehmen hat bisher keine weiteren Maßnahmen angekündigt.






