Riskantes Überholmanöver auf der B221 endet in brutaler Schlägerei zwischen Autofahrern
Ella KrausRiskantes Überholmanöver auf der B221 endet in brutaler Schlägerei zwischen Autofahrern
Routinefahrt auf der B221 eskaliert zu handfester Auseinandersetzung
Eine scheinbar normale Fahrt auf der B221 zwischen Niederkrüchten und Arsbeck endete am Donnerstagabend in Gewalt. Was als Beinahezusammenstoß begann, entwickelte sich zu einer handfesten Konfrontation zwischen zwei Autofahrern. Die Polizei ermittelt nun sowohl wegen des Verkehrsvorfalls als auch wegen der anschließenden Schlägerei.
Der Vorfall begann, als ein 60-jähriger Mann aus Wegberg auf dem Heimweg von Niederkrüchten war. Als er die B221 entlangfuhr, versuchten ein entgegengesetzt fahrender Transporter und ein Pkw ein riskantes Überholmanöver. Um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden, wich der Wegberger Fahrer scharf aus – dabei zersplitterten die Seitenspiegel beider Fahrzeuge.
Nach dem Beinahe-Unfall verfolgte der 60-Jährige den 59-jährigen Fahrer aus Niederkrüchten bis zum Eingang einer Kiesgrube. Augenzeugen berichteten später, die beiden Männer hätten sich gegenseitig gestoßen und geschubst. Der Niederkrüchtener warf seinem Kontrahenten Körperverletzung vor, während gegen den Wegberger später wegen desselben Vorwurfs Anzeige erstattet wurde.
Die Polizei stuft den Vorfall als Verkehrsunfall mit Gefährdung ein, gefolgt von einer körperlichen Auseinandersetzung. Die Behörden leiteten zwei offizielle Verfahren ein: Gegen den Niederkrüchtener Fahrer wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt, sein Führerschein wurde sofort eingezogen. Der Wegberger hingegen muss sich wegen des Verdachts der Körperverletzung verantworten.
Die Ermittlungen dauern an. Beide Fahrer könnten je nach Ergebnis weitere rechtliche Konsequenzen erwarten. Die Polizei bittet Zeugen, die sich noch nicht gemeldet haben, um weitere Hinweise.






