22 March 2026, 16:12

Rhein-Derby endet 3:3 – Castrop trifft doppelt gegen Ex-Klub Köln

Gruppe von Männern in grünen T-Shirts auf einem Fußballfeld mit einem Ball und einem Torpfosten, Bäume und Gebäude im Hintergrund.

Rhein-Derby endet 3:3 – Castrop trifft doppelt gegen Ex-Klub Köln

Rhein-Derby endet spektakulär 3:3 – Castrop glänzt mit Doppelpack gegen Ex-Klub

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Das Rhein-Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln endete mit einem packenden 3:3-Unentschieden, bei dem beide Teams einen Punkt mitnahmen. Jens Castrop, einst Nachwuchsspieler der Kölner, war der strahlende Star des Abends und traf zweimal – darunter ein Tor bereits nach 60 Sekunden. Seine Leistung unterstrich nicht nur sein Können, sondern auch die emotionale Brisanz des Spiels gegen seinen ehemaligen Verein.

Castrop eröffnete den Torreigen in der ersten Minute mit einem kraftvollen Schuss und verschaffte den Fohlen damit die frühe Führung. Sein zweites Tor folgte in der 60. Minute – ein atemberaubender Distanzschuss mit einer erwarteten Torgefährlichkeit (xG) von nur 2,62 %. Trotz seiner eiskalten Abschlussqualitäten stand er auch unter enormem Druck und verzeichnete mit 16 Balleroberungen die höchste Pressing-Statistik aller Spieler auf dem Platz.

Der 25-Jährige hatte 2022 die Jugendabteilung des 1. FC Köln verlassen, um nach einer Leihe beim 1. FC Nürnberg mehr Spielpraxis zu sammeln. 2023 folgte der feste Wechsel zu den "Clubberern", bevor er in dieser Saison zu Mönchengladbach wechselte. Obwohl er keinerlei Bitterkeit gegenüber seinem Ex-Verein zeigte, hätten seine Tore fast den Sieg für seine neue Mannschaft bedeutet.

Mit dem Remis bleibt Mönchengladbach auf dem 16. Platz der Bundesliga und sucht weiterhin nach dem ersten Saisonsieg. Nach vier Spielen steht nur ein einziger Punkt zu Buche, bei einer Torbilanz von 1:6 – die Krise hält an. Köln hingegen liegt drei Punkte hinter den Fohlen, nachdem ein spätes Ausgleichstor den Punkt rettete.

Castrops Doppelpack reichte letztlich nicht, um die Gladbacher aus dem Abstiegsbereich zu befördern. Das Ergebnis hält die Kölner in Schlagdistanz, doch beide Teams stecken weiterhin in prekären Tabellenregionen fest. Für Castrop war die Partie ein Beweis seines sportlichen Wachstums – und zugleich eine Erinnerung an die Herausforderungen, die auf sein Team noch zukommen.

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