Revolutionärer Durchbruch: Kunststoff aus Papierabfällen statt Erdöl entwickelt
Ella KrausRevolutionärer Durchbruch: Kunststoff aus Papierabfällen statt Erdöl entwickelt
Ein Doktorand der Ruhr-Universität Bochum hat ein neues Verfahren zur Herstellung von Kunststoff ohne Erdöl entwickelt. Daniel Eggerichs nutzte Abfallstoffe aus der Papierindustrie, um einen wichtigen Grundstoff für Kunststoffe herzustellen. Für seine Arbeit erhielt er 2025 bereits zum zweiten Mal eine bedeutende Auszeichnung.
Im Mittelpunkt von Eggerichs' Forschung steht Zellulose, ein häufiges Abfallprodukt der Papierherstellung. Durch die Verarbeitung dieses holzbasierten Stoffs gelang es ihm, einen Vorläufer für Kunststoffe zu gewinnen. Seine Methode bietet eine nachhaltige Alternative zur herkömmlichen, erdölbasierten Produktion.
Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) würdigte seinen Durchbruch mit dem Preis für Biokonversion nachwachsender Rohstoffe. Diese Auszeichnung folgt auf seine Dissertation, in der er die Grundlagen für seine Entdeckung legte. In den verfügbaren Unterlagen sind keine externen Unternehmen oder Institutionen als Kooperationspartner verzeichnet.
Der Preis unterstreicht Eggerichs' Beitrag zu einer umweltfreundlicheren Kunststoffproduktion. Sein Verfahren verwandelt Abfall aus der Papierindustrie in eine wertvolle Ressource und könnte helfen, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen in der Industrie zu verringern.






