28 April 2026, 18:30

Rauchbombe in Bergisch Gladbach: Familienstreit endet mit Großeinsatz der Feuerwehr

Eine Zeichnung eines rauchenden Gebäudes, wahrscheinlich ein Luftschutzbunker, auf einem Blatt Papier mit handgeschriebener Schrift.

Rauchbombe in Bergisch Gladbach: Familienstreit endet mit Großeinsatz der Feuerwehr

Familienstreit in Bergisch Gladbach eskaliert: Rauchbombe löst Großeinsatz aus

Ein gewaltsamer Familienkonflikt im Zentrum von Bergisch Gladbach entwickelte sich am Sonntag zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte. Ein 32-jähriger Mann soll während eines Streits mit seinem 77-jährigen Vater eine Rauchbombe gezündet haben, woraufhin Feuerwehrleute und Rettungssanitäter zum Einsatzort eilten. Vier Bewohner mussten später aus dem verrauchten Gebäude gerettet werden.

Der Vorfall begann, als der Sohn laut Berichten die Rauchbombe entzündete und sie auf seinen Vater warf. Das Gerät landete auf einer Fußmatte im Treppenhaus des dritten Stocks und löste dort einen Brand aus. Dichter Rauch breitete sich schnell im Flur aus und schnitt den Anwohnern den Fluchtweg ab.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Rund 40 Feuerwehrleute und Rettungskräfte rückten an, um das Feuer zu bekämpfen und die Betroffenen in Sicherheit zu bringen. Die Einsatzkräfte konnten die Flammen löschen, bevor sie sich weiter ausbreiteten – strukturelle Schäden am Gebäude wurden verhindert. Zehn Personen wurden vor Ort medizinisch versorgt, darunter der ältere Vater, der leichte Rauchgasvergiftungen erlitt und zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht wurde.

Die Behörden haben gegen den Sohn mittlerweile eine 14-tägige Annäherungsverbot nach dem Gewaltschutzgesetz verhängt. Zudem ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Das Feuer konnte ohne weitere Verletzungen oder größere Schäden an der Immobilie gelöscht werden. Der Sohn bleibt Gegenstand der Ermittlungen, während der Vater weiterhin medizinisch betreut wird. Die Rettungskräfte bestätigten, dass nach dem Abzug des Rauchs keine weiteren Bewohner stationär behandelt werden mussten.

Quelle