21 March 2026, 10:13

Raser mit 161 km/h in Baustelle auf der A43 bei Münster geblitzt

Straße mit Tempolimit-Schild, Fahrzeugen, Brückenpfeilern, Laternenmasten, Bäumen, Gebäuden und bewölktem Himmel im Hintergrund.

Raser mit 161 km/h in Baustelle auf der A43 bei Münster geblitzt

Rasert mit 161 km/h in 80er-Zone auf der A43 bei Münster geblitzt

Ein Autofahrer wurde am frühen Sonntagmorgen, dem 15. März, mit einer Geschwindigkeit von 161 km/h in einer 80 km/h-Zone auf der Autobahn A43 bei Münster erwischt. Der Vorfall ereignete sich in einer Baustelle, die durch mobile Blitzer überwacht wurde. Wie die Behörden mitteilten, trug das Fahrzeug ein Kennzeichen aus Ennepetal, einer Stadt in Nordrhein-Westfalen.

Der Fahrer war von einem mobilen Geschwindigkeitsmessgerät in der Baustelle erfasst worden. Die Polizei bestätigte, dass er das Tempolimit um 81 km/h überschritten hatte – ein Wert, der deutlich über der Grenze für schwere Strafen liegt. Solche extremen Rasereien in der Nacht erhöhen die Risiken durch schlechtere Sichtverhältnisse, verlangsamte Reaktionszeiten und weniger Zeit, Gefahren zu erkennen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In den vergangenen zwei Jahren ging die Münsteraner Polizei verstärkt gegen rücksichtsloses Rasen auf der A43 vor. Allein im Jahr 2025 wurden mehrere Fahrer mit Geschwindigkeiten von über 200 km/h gestoppt, was zu Gerichtsverfahren, Bußgeldern von bis zu 2.500 Euro, Punkten in Flensburg und Führerscheinentzügen führte. Für den aktuellen Verstoß sieht die Standardstrafe ein Bußgeld von 700 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot vor. Angesichts der Schwere des Vergehens könnte die Strafe jedoch verdoppelt werden.

Dem Fahrer drohen nun empfindliche Sanktionen, darunter ein mögliches Bußgeld von 1.400 Euro, der Entzug des Führerscheins sowie Punkte in Flensburg. Die Polizei setzt weiterhin auf strenge Kontrollen gegen extremes Rasen, insbesondere in Hochrisikobereichen wie Baustellen. Wiederholungstäter oder Fahrer, die mit ähnlich gefährlichen Geschwindigkeiten erwischt werden, müssen mit noch härteren Konsequenzen rechnen.

Quelle