Raser in der Eifel: 82 Verstöße an einem Tag – Polizei zieht Konsequenzen
Ella KrausRaser in der Eifel: 82 Verstöße an einem Tag – Polizei zieht Konsequenzen
Polizei im Kreis Düren verschärft Geschwindigkeitskontrollen in der Eifel nach starkem Anstieg von Verstößen
Am Donnerstag, dem 12. Juni 2025, ahndeten Beamte an der Landesstraße 218 in Hürtgenwald insgesamt 82 Fälle von Raserei. Die verstärkten Kontrollen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen und die Unfallzahlen senken.
Im Fokus stand dabei die Panoramastraße, ein bekannter Brennpunkt für rücksichtsloses Fahren. Ein Autofahrer wurde mit 153 km/h in einer 70er-Zone geblitzt – sein Führerschein wurde sofort eingezogen. Ein Motorradfahrer versuchte, die Kontrolle zu umgehen, indem er durch die Radarfalle einen Wheelie machte, wurde jedoch mit 39 km/h über dem Limit erwischt.
Acht weitere Fahrer müssen nun mit verwaltungsrechtlichen Konsequenzen wegen überhöhter Geschwindigkeit rechnen. Die Behörden betonten, dass solches Verhalten das Risiko für tödliche oder schwere Unfälle deutlich erhöht. Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Initiative zur Reduzierung der Unfallzahlen in der Region.
Die Dürener Polizei rief alle Verkehrsteilnehmer dazu auf, sich an die Verkehrsregeln zu halten. In einer Stellungnahme wurde die Bedeutung verantwortungsvollen Fahrens für die Sicherheit aller Straßennutzer hervorgehoben.
Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Sorgen über überhöhte Geschwindigkeiten im Eifelgebiet. Angesichts von 82 Verstößen an einem einzigen Tag werden die gezielten Streifen voraussichtlich fortgesetzt. Wer gegen die Regeln verstößt, muss mit Bußgeldern, Führerscheinentzug oder weiteren rechtlichen Schritten rechnen.






