16 February 2026, 12:46

Rasender 20-Jähriger ohne Führerschein: Polizei stoppt lebensmüdigen Gebrauchtwagen-Fahrer in Euskirchen

Eine Person fährt ein rotes Auto mit hoher Geschwindigkeit auf einer Rennstrecke, vor sich einen Verkehrskegel, der Hintergrund ist unscharf.

Rasender 20-Jähriger ohne Führerschein: Polizei stoppt lebensmüdigen Gebrauchtwagen-Fahrer in Euskirchen

20-Jähriger aus Euskirchen bei rücksichtsloser Fahrt in den frühen Rosenmontagsstunden gestoppt

In den frühen Morgenstunden des Rosenmontags wurde ein 20-jähriger Mann aus Euskirchen bei einer gefährlichen Fahrweise kontrolliert. Die Polizei griff ein, nachdem sie mehrfach schwerwiegende Verkehrsverstöße beobachtet hatte – darunter Beinahe-Unfälle und verbotene Fahrmanöver. Der Vorfall führte zu einer Strafanzeige und der sofortigen Beschlagnahmung seines gebrauchtwagens.

Der Fahrer war erstmals gegen 2:50 Uhr aufgefallen, als er mit überhöhter Geschwindigkeit durch Euskirchen und Großbüllesheim raste. Er missachtete mindestens zwei rote Ampeln und entging nur knapp einem Zusammenstoß mit einem anderen Auto, nachdem er auf die Gegenfahrbahn geschert war. Augenzeugen berichteten zudem, er habe Drifts ausgeführt – unter anderem an einer Kreuzung.

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Die Beamten stoppten das Fahrzeug an der Einmündung Talstraße/Großbüllesheimer Straße. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann keinen gültigen Führerschein besaß und das Auto nicht zugelassen war. Eine Blutprobe wurde entnommen; später leiteten die Behörden ein Verfahren wegen illegaler Straßenrennen und Trunkenheit am Steuer ein.

In den vergangenen zwei Jahren gab es in Euskirchen und Großbüllesheim keine dokumentierten Fälle illegaler Straßenrennen mit schweren Folgen wie Todesfällen oder großen Unfällen. Laut Polizeiberichten des Rhein-Erft-Kreises wurden bei Rennvorfällen ohne größere Schäden lediglich geringfügige Bußgelder verhängt.

Dem Fahrer drohen nun strafrechtliche Konsequenzen, sein gebrauchtwagen bleibt vorerst beschlagnahmt. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung werden über das weitere Vorgehen entscheiden. Die örtlichen Behörden warnten erneut vor rücksichtslosem Fahrverhalten – insbesondere in den späten Nachtstunden.