Rainer Schütte verlässt Arminia Bielefeld – Rücktritt als Präsident Ende November
Lotta WagnerPräsident Schütte von Arminia Bielefeld tritt vorzeitig zurück - Rainer Schütte verlässt Arminia Bielefeld – Rücktritt als Präsident Ende November
Rainer Schütte wird Ende November als Präsident von Arminia Bielefeld zurücktreten. Seine Entscheidung folgt auf Jahre einer fordernden Amtszeit, die er als persönlich belastend beschrieb. Trotz seiner erst vor einem Jahr erfolgten Wiederwahl hält er nun den Zeitpunkt für gekommen, sein Amt in andere Hände zu geben.
Schüttes Präsidentschaft war für den Verein von Höhen und Tiefen geprägt. Unter seiner Führung erlebte Arminia Bielefeld einen doppelten Abstieg, aber auch eine herausragende Saison, die den Klub bis ins DFB-Pokal-Finale führte. Zwar wurden die mittelfristigen Ziele des Vereins schneller als erwartet erreicht, doch der Druck der Position führte nun zu seinem vorzeitigen Rückzug.
Als seinen Nachfolger schlägt er den aktuellen Schatzmeister und Vizepräsidenten Rainer Kobusch vor. Sollte der Vorschlag angenommen werden, wird Kobusch das Amt auf der Mitgliederversammlung am 24. November übernehmen. Parallel dazu soll Kathrin Dahnke Kobuschs freigewordene Position als Schatzmeisterin einnehmen. Sowohl Kobusch als auch Dahnke werden sich zunächst dem Nominierungsausschuss vorstellen. Ihre Kandidaturen werden anschließend im Mitgliederforum diskutiert, bevor die endgültige Abstimmung auf der Versammlung stattfindet.
Schüttes Rücktritt tritt nach der Mitgliederversammlung in Kraft. Kobusch und Dahnke bereiten sich unterdessen auf ihre neuen Rollen vor – vorbehaltlich der Zustimmung. Der Verein wird damit bis Ende November mit einer neuen Führung in die Zukunft starten.