19 February 2026, 18:34

Prozess um mutmaßlichen Treppensturz in Duisburger U-Bahn beginnt

Eine Karikatur einer Gerichtsszene mit einer Gruppe von Menschen, die auf Stühlen sitzen und ein Mann in der Mitte steht, ein Tisch mit verschiedenen Gegenständen auf der rechten Seite und ein Text unten, der "Boney's Trial, Sentence and Dying Speech Europe's Injuries Revenged" lautet.

Prozess um mutmaßlichen Treppensturz in Duisburger U-Bahn beginnt

Ein 25-jähriger Mann aus Duisburg steht vor Gericht, weil er im Februar 2021 einen anderen Mann angeblich eine U-Bahn-Treppe hinuntergestoßen haben soll. Der Vorfall ereignete sich am U-Bahnhof Harry-Epstein-Platz und verließ das 29-jährige Opfer mit schweren Verletzungen in einem Koma. Mit einem Urteil wird Mitte März gerechnet.

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Das Opfer, das zum Zeitpunkt des Vorfalls stark alkoholisiert war, stürzte nach einer Auseinandersetzung mehrere Meter in die Tiefe. Es erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Kurze Zeit später fiel es ins Koma.

Initially hatten die Behörden den Fall als Unfall behandelt. Später gab das Opfer jedoch an, vom Angeklagten gestoßen worden zu sein. Ermittler sicherten daraufhin Videoaufnahmen des Streits, was schließlich zur Anklage führte.

Dem Angeklagten wird nun versuchter Totschlag vorgeworfen. Bei einer Verurteilung droht ihm eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren. Die Beweggründe für die Tat bleiben unklar, da keine weiteren Details bekannt gegeben wurden.

Bisher wurden keine öffentlichen Reaktionen oder Debatten in Duisburg zu dem Fall gemeldet.

Im Mittelpunkt des Prozesses stehen die Ereignisse am U-Bahnhof Harry-Epstein-Platz vor über drei Jahren. Das Gericht muss nun entscheiden, ob der Angeklagte des versuchten Totschlags schuldig ist. In den kommenden Wochen wird mit einem Urteil gerechnet.