Protest gegen Atommüll-Transport: Bottroper demonstrieren auf A2-Brücken
Ella KrausProtest gegen Atommüll-Transport: Bottroper demonstrieren auf A2-Brücken
Protest gegen Atomtransport: Demonstration in Bottrop am 25. Januar 2026
Am 25. Januar 2026 findet in Bottrop eine Protestkundgebung gegen den Transport von Atommüll statt. Organisiert wird die Demonstration von der Bürgerinitiative Umweltschutz Bottrop (BIU Bottrop), Anwohnern und Aktivisten aus dem Ruhrgebiet. Im Fokus steht die Kritik an Plänen, radioaktives Material in der Nähe der Autobahn A2 zu lagern. Rund 100 Teilnehmer haben sich für den Demonstrationszug angemeldet, der um 11:00 Uhr am A2-Abschnitt in Bottrop-Süd beginnt.
Das Motto der Kundgebung – „Hochradioaktiver Atommüll gehört nicht auf die Autobahn“ – spiegelt die Sorgen um die Sicherheit wider. Die Demonstranten wollen durch Wohngebiete in Bottrop-Fuhlenbrock ziehen und dabei auch Brücken über die A2 überqueren. Ursprünglich hatte die Polizei diese Brückenpassage aus Sicherheitsgründen untersagt. Nach einem Eilantrag vor Gericht setzten die Organisatoren jedoch ihr Recht durch.
Die Aktivisten warnen vor erheblichen Risiken durch die Atommülltransporte und verweisen zudem auf Baustellen und marode Brücken entlang der A2. Sie fordern ein vollständiges Verbot der radioaktiven Transporte auf dieser Strecke. Durch die Route durch besiedelte Gebiete soll die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf die Problematik gelenkt werden. Die Veranstalter hoffen, mit dem Protest die Gefahren einer Atommülllagerung in der Nähe einer stark befahrenen Autobahn ins Bewusstsein zu rücken.
Die Demonstration wird wie geplant stattfinden – inklusive der Überquerung der A2-Brücken, die durch den gerichtlichen Erfolg ermöglicht wurde. Rund 100 Teilnehmer werden sich gegen die Atommülltransporte in der Region aussprechen. Ziel der Aktion ist es, Druck auf die Behörden auszuüben, um die Lagerpläne in Bottrop-Süd neu zu überdenken.