07 May 2026, 10:13

Polizist fährt 2.000 Kilometer für Kinderhospiz – in einem 1.000-Euro-Auto

Ein Rallyeauto mit Text und Logos fährt an einer Menge vorbei, die Kameras hält, mit Geländern, Fahnenmasten und Bäumen im Hintergrund.

Polizist fährt 2.000 Kilometer für Kinderhospiz – in einem 1.000-Euro-Auto

Ein Polizist aus Coesfeld nimmt an einer Wohltätigkeitsrallye teil, um ein Kinderhospiz zu unterstützen. Stefan Feldhaus und sein Team werden in nur fünf Tagen 2.000 Kilometer durch neun Länder fahren. Ihr Ziel: 111.111,11 Euro für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Südliches Münsterland zu sammeln.

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Der Carbage Run startet am 24. August und endet am 28. August. Feldhaus, zusammen mit zwei Freunden, wird auf Nebenstraßen durch Europa fahren – in einem Auto, das nicht mehr als 1.000 Euro wert ist. Das Fahrzeug muss zudem mindestens 20 Jahre alt sein und eine gültige Hauptuntersuchung haben.

Trotz des Rallye-Namens hält sich das Team strikt an die Verkehrsregeln. Feldhaus, der bei der Kreispolizei Coesfeld arbeitet, besteht darauf, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten. Für ihn ist das eine Frage des Prinzips.

Doch schon vor dem Start steht das Trio vor einer Herausforderung: das Auto zur Startlinie in der Nähe von München zu bringen. Übersteht das Fahrzeug die Rallye, wollen sie es versteigern, um zusätzliche Spenden zu generieren. Alle Einnahmen fließen direkt an das Hospiz, da die Rallye selbst keine Verwaltungskosten verursacht.

Die Rallye wird sowohl die Belastbarkeit des Autos als auch den Durchhaltewillen des Teams auf die Probe stellen. Bei Erfolg könnte die Versteigerung die Gesamtsumme für das Kinderhospiz weiter erhöhen. Die Gelder kommen Familien in der Region zugute, die auf palliative Betreuung angewiesen sind.

Quelle