Polizei stoppt 700 Kölner Fans auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Stuttgart
Sophia KellerPolizei stoppt 700 Kölner Fans auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Stuttgart
Hunderte Kölner Fans an Raststätte gestoppt – Reise nach Stuttgart verboten
Rund 700 Anhänger des 1. FC Köln wurden am Samstagmorgen von der Polizei an einer Autobahnraststätte bei Siegburg angehalten. Die Behörden griffen ein, um eine mögliche Auseinandersetzung mit Fans von Borussia Mönchengladbach zu verhindern, die sich auf dem Weg nach Frankfurt zu ihrem eigenen Spiel befanden. Der Vorfall führte zu einem vollständigen Einreiseverbot für die Gruppe nach Baden-Württemberg – ihre Fahrt zum Auswärtsspiel in Stuttgart wurde damit gestoppt.
Die Konfrontation ereignete sich gegen 10:30 Uhr am 14. Februar 2026 an der Raststätte Siegburg an der A3. Augenzeugen berichteten von einer großen Menschenmenge an 1. FC Köln-Anhängern, von denen einige ihr Gesicht verdeckt hatten. Die Gruppe war mit mehreren Bussen und Pkw angereist, um zum Spiel ihrer Mannschaft nach Stuttgart zu gelangen.
Die Polizei handelte umgehend, durchsuchte die Fahrzeuge und wies die Fans an, umzukehren. Die Beamten begründeten dies mit der Befürchtung möglicher Straftaten, falls die Anhänger weiterfuhren – insbesondere wegen der Nähe zu Mönchengladbacher Fans. Bereitschaftspolizisten begleiteten die gesamte Gruppe unter strengen Auflagen zurück in Richtung Köln.
Die Entscheidung, ihnen die Einreise nach Baden-Württemberg zu verwehren, diente als vorsorgliche Maßnahme. Die Behörden betonten, es gelte, jede Eskalation zwischen verfeindeten Fangruppen zu vermeiden und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.
Die Aktion endete damit, dass alle 700 Fans ohne weitere Zwischenfälle in den Kölner Raum zurückgebracht wurden. Ihre Reise nach Stuttgart wurde abgesagt, und während des Einsatzes kam es zu keinen Ausschreitungen. Die Polizei bestätigte, dass die Lage bis Mittag unter Kontrolle war – Festnahmen gab es keine.