Polizei durchsucht Oldtimer-Händler in Mettmann wegen Markenfälschungen
Clara KrausPolizei durchsucht Oldtimer-Händler in Mettmann wegen Markenfälschungen
Polizei durchsucht Oldtimer-Händler in Mettmann wegen Markenrechtsverletzungen
Ein Oldtimer-Händler in Mettmann ist am Freitag, den 8. August 2025, von der Polizei durchsucht worden – im Verdacht steht der 75-jährige Inhaber, Nachbauten von Fahrzeugen mit unberechtigt verwendeten Markenzeichen eines bekannten deutschen Luxusautoherstellers verkauft zu haben. Die Beamten setzten einen richterlich genehmigten Durchsuchungsbefehl um.
Die Ermittlungen waren eingeleitet worden, nachdem der Stuttgarter Automobilkonzern rechtliche Schritte gegen den Händler eingereicht hatte. Trotz mehrfacher Abmahnungen hatte das Unternehmen weiterhin Repliken mit geschützten Emblemen und Schriftzügen beworben und verkauft. In einigen Anzeigen wurde sogar fälschlicherweise behauptet, die Fahrzeuge würden die Originaltechnologie des Herstellers nutzen.
Am 8. August führte die Kriminalpolizei Mettmann im Auftrag des Amtsgerichts Wuppertal die Durchsuchung durch. Dabei wurden sämtliche Embleme, Wappen und relevante Unterlagen beschlagnahmt. Zudem wurden zwei hochwertige Oldtimer beschlagnahmt, die im Zusammenhang mit dem Fall stehen.
Den Behörden zufolge wurde dem Händler nun untersagt, weitere Repliken mit der Original-Markenkennung zu verkaufen. Die Ermittlungen wegen möglicher Markenrechtsverstöße laufen weiterhin.
Die Razzia ist der vorläufige Höhepunkt eines langwierigen Streits zwischen dem Händler und dem Autohersteller über die unberechtigte Nutzung von Markenzeichen. Mit den sichergestellten Beweismitteln und Fahrzeugen wird der Fall nun unter anhaltender juristischer Prüfung weiterverfolgt. Das Verfahren könnte Präzedenzcharakter für künftige Markenschutzklagen haben.






