Polizei Borken blitzt 3.700 Autos – jeder Zehnte zu schnell unterwegs
Polizei im Kreis Borken führt flächendeckende Geschwindigkeitskontrollen durch
Um gefährliches Fahren einzudämmen, hat die Polizei im Kreis Borken in dieser Woche an acht verschiedenen Standorten Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Dabei wurden über 3.700 Fahrzeuge überprüft. Ziel der Aktion war es, Unfälle zu verringern, die durch überhöhte Geschwindigkeit und rücksichtsloses Verhalten verursacht werden.
Insgesamt erfassten die Beamten 3.766 Fahrzeuge – etwa 9 Prozent davon fielen durch zu schnelles Fahren auf. Der schwerwiegendste Verstoß wurde auf der Barloer Ringstraße in Bocholt-Barlo registriert, wo ein Autofahrer in einer 30er-Zone mit 70 km/h unterwegs war. Auf der Enscheder Straße in Gronau (Tempo-50-Bereich) wurde ein Fahrer mit 87 km/h geblitzt. In Stadtlohn raste ein Fahrzeug auf der K 33 mit 115 km/h durch eine 70er-Zone.
Die Kontrollen führten zu 268 Bußgeldbescheiden, 57 Ordnungswidrigkeitsverfahren und vier sofortigen Fahrverboten. Die Behörden betonen, dass Rasen eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle in der Region ist.
Für die kommende Woche kündigte die Polizei weitere Geschwindigkeitsmessungen an. Die Maßnahmen sind Teil der laufenden Bemühungen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Zusammenstöße zu verhindern. Bei der jüngsten Kontrollwelle überschritt fast jeder zehnte Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Mit den geplanten weiteren Überprüfungen wollen die Beamten gezielt gegen diejenigen vorgehen, die andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Der Fokus bleibt darauf gerichtet, geschwindigkeitsbedingte Vorfälle im gesamten Kreis Borken zu reduzieren.






