18 April 2026, 06:14

Peter Pilz provoziert mit neuem Buch über Pilnaceks Tod und attackiert Behörden

Gruppe von Menschen um einen Tisch mit Papieren und Gegenständen, einer Person hält ein Papier, mit Text unten lesbar "Libel Hunters on the Look Out, or Daily Examiners of the Liberty of the Press".

Peter Pilz provoziert mit neuem Buch über Pilnaceks Tod und attackiert Behörden

Peter Pilz hat ein zweites Buch mit dem Titel "Spuren im Schlamm" veröffentlicht, das sich mit dem Tod von Christian Pilnacek befasst. Die Buchpräsentation zog politische Persönlichkeiten an und zeigte eine treue Anhängerschaft – trotz rechtlicher Auseinandersetzungen um sein früheres Werk. Pilz nutzte die Gelegenheit zudem, um österreichische Behörden und Medien scharf zu kritisieren.

Die Veranstaltung wurde von Michael Nikbakhsh moderiert. Zu den Gästen zählten der ehemalige Vizekanzler Werner Kogler sowie Fraktionsvorsitzende von SPÖ, NEOS und den Grünen. Die Lesung unterstrich, dass Pilz trotz der gerichtlich angeordneten Beschlagnahmung seines ersten Buches eine loyale Gefolgschaft hat.

In seiner neuen Veröffentlichung wirft Pilz der Staatsanwaltschaft Wien und ihrem Leiter, Johann Fuchs, Fehlverhalten vor. Er forderte eine Untersuchung der Behörde, einschließlich Fuchs' Stellvertreter Michal Klackl. Zudem schlug der Autor eine 3D-Rekonstruktion vor, um die Todesumstände Pilnaceks aufzuklären.

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Während der Veranstaltung umging Pilz ein gerichtliches Verbot, indem er ein Video zeigte. Darin bezeichnete Andreas Hanger Pilnaceks Ex-Freundin Karin Wurm als seine "Lebenspartnerin". Pilz behauptete außerdem, er sei wiederholt ermittelt worden, ohne je offiziell angeklagt oder vernommen worden zu sein.

Kritik übte er auch an den österreichischen Medien, die seiner Meinung nach versäumt hätten, etwa die Kontroversen um die Raiffeisen Bank gründlich zu recherchieren.

Die Veröffentlichung des Buches hat die Debatten über Transparenz und rechtliche Verantwortung neu entfacht. Pilz' Forderungen nach Ermittlungen und seine öffentliche Kritik an Amtsträgern deuten darauf hin, dass weitere Prüfungen folgen könnten. Seine Unterstützer bleiben derweil lautstark – trotz der anhaltenden juristischen Auseinandersetzungen.

Quelle