07 April 2026, 14:25

Obdachloser riskiert Bahn-Katastrophe am Wittener Hauptbahnhof

Warnschild an einem Bahnübergang-Zaun mit Bäumen, Strommasten, einem Gebäude, Containern, Fahrzeugen und einem bewölkten Himmel.

Obdachloser riskiert Bahn-Katastrophe am Wittener Hauptbahnhof

Obdachloser löst Beinahe-Zusammenstoß am Wittener Hauptbahnhof aus

Ein Obdachloser hat am Wittener Hauptbahnhof eine gefährliche Situation verursacht, als er sich vor einen herannahenden Zug auf die Gleise begab. Der Lokführer reagierte blitzschnell und leitete eine Notbremsung ein, um eine Katastrophe zu verhindern. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.

Gegen 14:35 Uhr am 7. Oktober wurde die Bundespolizei in Bochum alarmiert, nachdem Zeugen eine Person im Gleisbereich gemeldet hatten. Beamte entdeckten kurz darauf einen 37-jährigen Obdachlosen, der auf dem Bahnsteig stand und die Arme ausbreitete, während ein Regionalzug heranfuhr. Der 34-jährige Fahrer der RB 40 leitete sofort eine Notbremsung ein und verhinderte so nur knapp einen Zusammenstoß.

Die Bundespolizisten nahmen den Mann vorläufig fest und brachten ihn aus dem Bahnhof. Gegen ihn wurde ein Hausverbot verhängt, zudem wurden Ermittlungen wegen Gefährdung des Bahnverkehrs eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Bochum versucht nun, den Aufenthaltsort des Mannes zu ermitteln.

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In Reaktion auf den Vorfall wies die Bundespolizeidirektion in Sankt Augustin erneut auf die Sicherheitsvorschriften an Bahnsteigen hin. Sie betonte, dass moderne Züge nicht ausweichen können und oft erst gehört werden, wenn es für eine Reaktion zu spät ist.

Durch das schnelle Handeln des Lokführers konnte ein schwerer Unfall verhindert werden. Die Behörden suchen weiterhin nach dem Obdachlosen und unterstreichen die Bedeutung der Sicherheit auf Bahnsteigen. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.

Quelle