Nico Görtz führt CDU als Spitzenkandidat in NRW-Wahl 2027 an
Nico Görtz ist als Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl 2027 in Nordrhein-Westfalen nominiert worden. Die Entscheidung fiel während einer jüngsten Parteiversammlung, auf der er einstimmig vorgeschlagen wurde. Görtz, der seit 2022 den Wahlkreis Viersen im Bundestag vertritt, bezeichnete die Unterstützung als ein deutliches Vertrauensvotum.
Görtz zog 2022 erstmals in den Landtag ein, nachdem er das Bundestagsmandat für Viersen – zu dem Schwalmtal, Viersen und Willich gehören – gewonnen hatte. Sein lokaler Einfluss wuchs weiter, als er auf einem CDU-Kreisparteitag in Nettetal eine weitere einstimmige Nominierung erhielt. Parteimitglieder lobten seine engen Verbindungen zur Region und sein aktives Engagement vor Ort.
Auf der gemeinsamen Sitzung des CDU-Vorstands wurden zudem die Weichen für die anstehenden Wahlen gestellt. Neben Görtz' Nominierung bestimmte die Partei Britta Oellers als Kandidatin für Tönisvorst und Krefeld, während Marcus Optendrenk im Wahlkreis Viersen II antreten wird. Bei den Beratungen ging es auch um eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Kommunen der Region.
Politisch bleibt das Gebiet um Viersen eine Hochburg der CDU. Bei der Europawahl 2024 erreichte die Partei im Kreis trotz wachsender Zustimmung für die AfD, die auf 18 bis 22 Prozent kam, noch 32 bis 35 Prozent der Stimmen. SPD und Grüne verloren hingegen an Unterstützung und fielen auf 15 bis 18 Prozent bzw. 10 bis 12 Prozent, wie aus den offiziellen Ergebnissen hervorgeht.
Görtz bereitet sich nun mit Rückendeckung seiner Partei auf die Landtagswahl 2027 vor. Seine Nominierung unterstreicht die anhaltende Dominanz der CDU in der Region, doch die Zugewinne der Rechtspopulisten deuten auf verschiebende Wählerströmungen hin. Mit dem Fokus auf lokale Kandidaten und kommunenübergreifende Strategien wird die Partei ihren Wahlkampf in den kommenden Jahren gestalten.